Auf den Sportplätzen des Landes herrschen Stillstand und gähnenden Leere. © picture alliance/dpa
Amateursport-Interview

Professor schlägt vor: Öffnen die Schulen, sollte auch der Vereinssport folgen

Der zweite Lockdown hinterlässt noch tiefere Spuren im Breitensport als der erste. Der Kölner Sportökonom Christoph Breuer schlägt vor: Wenn die Schulen wieder öffnen, sollte der Vereinssport bald folgen.

Bis zum erneuten Lockdown ab November 2020 war der Anteil an Vereinen ausgeglichen, die Mitgliederrückgänge oder -zuwächse zu verzeichnen hatten (36,6 Prozent Rückgänge gegenüber 35,0 Prozent Zuwächse). Inzwischen hat sich mit 44,0 Prozent der Anteil der Vereine, die für das 2020 Rückgänge melden, gegenüber 29,0 Prozent mit Zuwächsen deutlich erhöht. Das ist eines der ersten Ergebnisse des aktuellen Sportentwicklungsberichts.

Warum ist der Unterschied in den Folgen zwischen dem ersten und zweiten Lockdown für die Sportvereine so gravierend?

Warum kehren Mitglieder dem Verein schneller den Rücken als Ehrenamtliche?

Aber eigentlich gilt doch das Vereinswesen gerade in Deutschland als besonders robust?

Was können Vereine tun, um ihre Mitglieder und Ehrenamtlichen bei der Stange zu halten?

Gibt es eigentlich große Unterschiede zwischen Sportarten oder Vereinen in der Reaktion auf die Anforderung, sich etwas einfallen lassen zu müssen, um Mitglieder zu behalten?

Sport im Verein wird ja auch als ein „sozialer Kitt der Gesellschaft“ bezeichnet. Lassen die Pandemie und der Lockdown diesen Kitt bröckeln?

Was hilft den Vereinen denn jetzt am meisten – auch ihre gesellschaftliche Funktion weiterhin zu erfüllen?

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Redakteur
61er-Jahrgang aus Bochum, seit über 35 Jahren im Journalismus zu Hause - dem Sport und dem blau-weißen VfL schon ewig von Herzen verbunden - als Sportredakteur aber ein Spätberufener.
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Gerhard Vogelsang

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