Ein Dortmunder Amateurfußballspiel ist am Sonntag vorzeitig abgebrochen worden. © imago images/Hanno Bode
Fußball-Kreisliga

Spielabbruch: Dortmunder Amateurfußballklub spielte am Ende nur noch zu sechst

In der Dortmunder Kreisliga ist es am Sonntag zu einem Spielabbruch gekommen. Eine der beiden Mannschaften hatte am Ende nur noch sechs Spieler.

Der Serie an Spielabbrüchen setzt sich im Dortmunder Amateurfußball auch an diesem Spieltag fort. Ein Schiedsrichter musste am Sonntag ein Kreisliga-Duell abbrechen. Eine Mannschaft hat dabei am Ende nur noch sechs Spieler.

Nach 45 Minuten war klar: Es geht nicht mehr weiter. Der Unparteiische Samel Ferati war sogar gezwungen, das höchst einseitige Kreisliga-Duell zwischen den beiden B-Ligisten TV Brechten und SC Dortmund 97/08 abzubrechen. Die Gäste, ohnehin nur mit zehn Mann angetreten (darunter auch Kicker aus den Alten Herren), sollen am Ende der ersten Halbzeit nur noch sechs fitte Spieler auf dem Platz gehabt haben. Zu wenig, um ein Fußballspiel weiter zu bestreiten, das sagt die Regel.

So wurde die Partie beim Stande von 8:0 für den TV Brechten also abgebrochen. Christian Wichert, Trainer der Brechtener, hatte Mitleid mit dem Gegner: „Ich habe erst einmal Respekt vor dem Gegner, dass er überhaupt gekommen ist und sich zusammengerauft hat. Alle versuchen ja jetzt so gut wie möglich über den Winter zu kommen. Am Ende ging es aber einfach nicht mehr“, so Wichert.

Das Spiel an sich soll laut Aussage von Wichert fair und „ohne Theater“ verlaufen sein. Erfolgreich für die Brechtener waren Armin Ljakic (9./35.), Jannik Polte (10./20./23.), Marcel Hanke (21./45.) und Andrej Dschaak (40.).

Niklas Biermann, Trainer des SCD, wollte sich auf Anfrage der Redaktion nicht zum Spielgeschehen äußern.

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Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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Patrick Schröer

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