Der TuS Bövinghausen befindet sich auf der Suche nach Verstärkung. © Stephan Schuetze
Fußball-Westfalenliga

TuS Bövinghausen ist gegen Rheine vor dem Kasten zu harmlos – Dzaferoski sucht neue Stürmer

Der TuS Bövinghausen hat am Mittwochabend sein erstes Pflichtspiel in der laufenden Saison verloren. Mit 0:2 unterlag der TuS Eintracht Rheine und blieb vor dem Tor zu harmlos. Im Winter sollen neue Stürmer kommen.

Ein Klassenunterschied war es nicht – der TuS Bövinghausen hielt am Mittwochabend im Westfalenpokal gegen den Oberligisten Eintracht Rheine durchaus mit. Am Ende verlor allerdings die Mannschaft des TuS-Präsidenten Ajan Dzaferoski mit 0:2. Die Gäste zeigten sich effektiver und kaltschnäuziger vor dem TuS-Tor. Den Bövinghausern fehlte in der Spitze die allerletzte Konsequenz. Im Winter soll es daher neue Kräfte geben.

„Ich bin grundsätzlich enttäuscht, dass wir ausgeschieden sind, über die Leistung selbst bin ich nicht enttäuscht. Von unseren Chancen kann eine reingehen. Aber das ist im Pokal nun mal so. Das Spiel müssen wir abhaken, in der Meisterschaft geht es weiter“, sagte TuS-Coach Sven Thormann am Mittwochabend nach dem Spiel.

TuS-Boss Dzaferoski sprach am Donnerstag von einer Niederlage, die „in Ordnung“ gehe. „Rheine hat seine Chancen genutzt, wir nicht. Wir hatten aber so 60 Prozent Ballbesitz, haben das Spiel gemacht. Rheine war aber effektiver und hat gezeigt, dass es kein Fallobst ist“, so der Vorsitzende, der sein Team auf Augenhöhe sah.

Nichtsdestotrotz ging der TuS, der unter anderem David Odonkor im Sturm aufbot, an diesem Abend leer aus. Dass dem TuS mindestens ein klassischer Neuner fehlt, bewies nicht nur diese Westfalenpokal-Partie. Das ist auch Dzaferoski bewusst, deswegen befindet er sich längst auf der Suche nach einem waschechten Goalgetter. „Unser Plan ist, dass wir im Winter definitiv zwei Stürmer holen. Marko Onucka zum Beispiel spielt ja eher etwas zurückgezogen und Sebastian Mützel kommt über die Außen“, sagt Dzaferoski.

Eine Vielzahl an klassischen Strafraumstürmern habe der Klub nicht so wirklich. In Eyüp Cosgun, der gerade aber ebenfalls verletzt ist, verfügt der TuS nur über einen routinierten Angreifer. „Da müssen wir was tun“, sagt Dzaferoski, der schon erste Gespräche geführt habe, aber noch keine Namen nennen könne. Wen Dzaferoski da wohl wieder aus dem Hut zaubert? Die nächsten Wochen werden es zeigen.

Baris Özbek hat Probleme mit der Leiste

Nun wolle der Klub aber erstmal den Fokus auf die künftige Meisterschaftspartie legen. Am Sonntag geht es für den TuS im Ligaalltag nämlich schon wieder weiter – mit einem Heimspiel gegen Concordia Wiemelhausen (live auf rn.de/dosport). Ob der zuletzt angeschlagene Baris Özbek dann dabei sein wird, ist äußerst fraglich. „Er hat Probleme mit seiner Leiste. Ich glaube nicht, dass er spielen wird“, sagt Dzaferoski, der zudem wohl weiterhin auf Andre Witt verzichten muss.

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Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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Patrick Schröer