Fußball-Kreisliga

Urania und Westrich sind Topfavoriten – dritter Dortmunder Klub springt aber nach ganz oben

Urania Lütgendortmund und der SV Westrich zählen in der Dortmunder Kreisliga B1 zu den Top-Aufstiegsfavoriten. Ein weiterer Dortmunder Klub macht aber gehörig Druck und steht momentan sogar vor dem Duo.

Die neue Spielzeit 2021/22 ist noch jung, klar. Von irgendwelchen Aufstiegsentscheidungen sind wir noch weit entfernt. Dennoch lassen sich aus den ersten Partien der jungen Saison schon erste Tendenzen skizzieren – auch in der Kreisliga B1 in Dortmund. Dort steht derzeit ein Klub ganz vorne, der vor der Saison nicht zu den Top-Favoriten zählte. Was hat der Verein vor und warum ist er so gut? Wir haben nachgefragt.

8:1 gegen den FC Merkur und 4:2 gegen die Zweitvertretung von Westfalia Huckarde: Der BSV Fortuna Dortmund ist mit zwei torreichen Siegen in die neue Spielzeit gestartet und hat sich für´s Erste an die Spitze der Kreisliga B1 geschoben. Auffällig dabei: Die beiden Spieler Karim Nfaoui und Lennart Wesselmann haben schon vier Mal jeweils getroffen.

Thomas Kramer, Coach der Fortuna, fühlt sich nach der guten Vorbereitung, die seine Mannschaft gespielt habe, bestätigt. „Wir profitieren auch von der guten Jugendarbeit. Janne Weide und Oskar Krohn haben bei uns voll eingeschlagen. Wir haben unsere gute Arbeit aus dem letzten Jahr fortgeführt und haben bislang auch keine Ausfälle“, so der Trainer.

Dass die Fortuna womöglich etwas mit dem Aufstieg zutun haben könnte, dagegen wehre sich der BSV selbstverständlich nicht, wenngleich Kramer auch betont, dass Urania Lütgendortmund und der SV Westrich die Top-Favoriten seien. „Da haben wir zwei bärenstarke Mannschaften in der Gruppe“, sagt der Trainer.

Dass es bei der Fortuna derzeit generell so gut läuft, liege am Plan, den die Mannschaft habe und derzeit auch mit voller Überzeugung verfolge. „Wir haben hier seit eineinhalb Jahren ein klare Strategie. Die Trainingsbeteiligung ist mit 80 Prozent in der B-Liga auch richtig gut. Das ist aller Ehren wert“, so Kramer weiter, der die Fortuna im dritten Jahr coacht.

Am kommenden Wochenende hat der Spitzenreiter spielfrei. In der Woche darauf kommt es für die Fortuna dann zum ersten großen Gradmesser der Saison. Es geht gegen das Spitzenteam Urania Lütgendortmund, das ebenso wie der SV Westrich, auch sechs Punkte auf dem Konto hat. „Wir wollen uns peu à peu nach oben hangeln und die Top fünf erreichen. Langfristig wollen wir wieder in die Kreisliga A“, sagt Kramer abschließend, der die Pause am Wochenende nutzen wolle, damit die Spieler ihre „Wunden lecken“ können.

Über den Autor
Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
Zur Autorenseite
Patrick Schröer