Amateurfußball

Wählt Dortmunds Top-Team: Wer sind Dortmunds beste zwei Flügel-Mittelfeldspieler?

Wir suchen Dortmunds bestes Amateurfußball-Team. Wir machen mit den Flügel-Mittelfeldspielern weiter - acht geben wir vor, aus denen ihr wählen könnt. Ihr entscheidet bis Mittwoch um 12 Uhr.
Ein Ex-Profi schießt die Kreisliga kaputt. © Timo Janisch

Die Dortmunder Traumelf, die ihr zusammenstellt, nimmt immer mehr Konturen an. Keeper, Verteidigung und die zentralen Mittelfeldspieler stehen bereits fest. Nun fehlen im 4-4-2-System nicht die Mittelfeldspieler, die über die Flügel kommen sowie die beiden Stürmer. Wir machen zunächst mit den Außenbahn-Kickern weiter. Acht Spieler geben wir euch wieder vor, die beiden Bestplatzierten stehen dann in der Elf. Viel Spaß.

Torwart Jan Held (ASC 09 Dortmund) steht im Kasten eurer Traumelf, davor verteidigen Giacomo Schulz (RW Germania) und Philipp Rößler (TuS Bövinghausen über die Außen. Die beiden Verteidiger Anil Konya (Westfalia Wickede) und Tobias Hartmann (SV Brackel 06) machen den Laden im Zentrum dicht.

Und nun gibt´s auch eine Entscheidung für das zentrale Mittelfeld. Hier hat sich Tim Kallenbach vom Oberligisten ASC 09 klar mit 29 Prozent durchgesetzt. Ins Team hat es auch Mengedes Tim Gebauer (18 Prozent) geschafft, der kurz vor Ende noch Ömer Akman (16 Prozent) abgefangen hat. Es folgten Jan-Nils Bachmann (Brünninghausen, 11 Prozent), Kevin Mattes (Hombrucher SV, 9), Patrick Rudolph (Bövinghausen, 7), Simon Rudnik (Kirchhörde, 7) und Sotirios Stratakis (Schüren, 3).

Kevin Brümmer (ASC 09 Dortmund): Für viele Fußballfreunde zählt Kevin Brümmer zu den besten Spielern überhaupt im Amateurfußball. Der 28-Jährige, der beim Oberligisten ASC 09 Dortmund, über den linken Flügel kommt, bringt ungeheure Qualität mit und hat definitiv das Potenzial, noch höher als in der Oberliga zu spielen. In der Vergangenheit kickte der ASC-Kapitän unter anderem für die SG Wattenscheid 09 und für den VfL Bochum II in der Regionalliga West. Brümmer kommt in der aktuellen Saison auf sieben Spiele, in denen er zwei Tore erzielte. Danach fehlte er verletzt.

Sebastian Mützel (TuS Bövinghausen): Ist seit diesem Sommer Kapitän und beim TuS Bövinghausen und füllt seine Rolle vorbildlich aus. Der Linksaußen kam in acht Spielen zum Einsatz, in denen er schon starke sieben Tore erzielte. Sebastian Mützel ist stark im Dribbling, hat einen guten Schuss und spielt auch kluge Pässe. Man merkt dem 31-Jährigen seine beeindruckende Vita an. Mützel spielte schon in der 3. Liga und in verschiedenen Regionalligen.

Patrick Trawinski (FC Brünninghausen): Der Außenspieler kam vor zwei Spielzeiten aus der Bezirksliga zum FCB. Er hatte damals mit seiner Schnelligkeit schon beim FC Nordkirchen für Aufsehen gesorgt. Und Trawinski hat sich gleich beim FC Brünninghausen durchgesetzt und ist beim Westfalenligisten gesetzt. Mit seiner Schnelligkeit lässt er etliche Gegenspieler hinter sich. Und vier Treffer sind für einen Mittelfeldspieler eine gute Quote. Nur Jonas Telschow (11 Tore) hat beim FCB häufiger getroffen.

Marcel Pietryga (Westfalia Wickede): Marcel Pietryga gehört zu den jungen Wilden beim Westfalenligisten Westfalia Wickede. Der schnelle Offensivmann hat gute Anlagen und bringt ordentlich Qualität mit. In der laufenden Spielzeit kam der 20-Jährige trotzdem nur auf vier von sieben Spielen. Drei Partien musste er bislang zusehen, weil er sich eine unnötige Rote Karte einhandelte. Immerhin kam Pietryga bislang schon auf einen Saisontreffer.

Alexander Bernhard (Kirchhörder SC): Schnell, bissig und couragiert: Alexander Bernhard gehört zu den Gewinnern des Kirchhörder SC in den ersten acht Spieltagen. Der 21-jährige Außenbahn-Spieler hat noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht, überzeugt auch das Trainerteam um Sascha Rammel und Karim Bouasker. Stark auch im Abschluss: Bernhard hat in sieben Partien (493 Minuten) schon drei Tore geschossen.

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Kimaz Hamza (Türkspor Dortmund): Es war ein wechselhafter Saisonstart für den Türkspor-Flügelflitzer Kimaz Hamza. Sinnbildlich war eine Szene im Auswärtsspiel bei der SG Welper, das Türkspor Dortmund mit 2:1 für sich gewann. Hamza erzielte in eben jener Partie beide Tore, kassierte in der Nachspielzeit wegen eines groben Foulspiels aber die Rote Karte und verpasste somit ein paar TSD-Spiele. Über seine Aktion selbst sagte er kürzlich: „Das war eine Dummheit von mir.“ Hamza habe unüberlegt gehandelt. Irgendwie Genie und Wahnsinn zugleich.

Patrick Sacher (SV Brackel 06): Der gebürtige Unnaer Patrick Sacher blickt bereits im Alter von gerade einmal 23 Jahren auf eine stolze Vita. Sowohl in der Oberliga als auch in der Westfalenliga hat der Mittelfeldspieler des SV Brackel 06 schon gespielt. Für den SVB schnürt Sacher seit Sommer 2019 in der Landesliga die Schuhe – und hat sich dort mit den zu besten Spielern der Mannschaft entwickelt. Technisch stark, trickreich und auch treffsicher. In der laufenden Saison hat Sacher schon zwei Tore geschossen. Zudem ist er mit 630 absolvierten Minuten in sieben Spielen der Dauerbrenner der Brackeler Truppe.

Robin Dieckmann (Mengede 08/20): Der verlorene Sohn ist zu den Mengedern zurückgekehrt und hat direkt wieder gezeigt, wie wertvoll er ist. Robin „Rocko“ Dieckmann hat in der bisherigen Saison in sechs Spielen vier Tore erzielt, obwohl er – wie er zwischendurch mal mitteilte – erst bei 60 Prozent sei. Dieckmann hat einen guten Torriecher