Amateurfußball

Wählt Dortmunds Top-Team: Wer sind Dortmunds beste zwei zentrale Mittelfeldspieler?

Wir suchen Dortmunds bestes Amateurfußball-Team. Wir machen mit den zentralen Mittelfeldspielern weiter - acht geben wir vor, aus denen ihr wählen könnt. Ihr entscheidet bis Montag um 12 Uhr.
In ihren Klubs gehören die beiden Mittelfeldspieler Marco Reus (l.) und Leon Goretzka zu den Stars. Und wer zählt im Dortmunder Amateurfußball zu den „Sternchen“ des zentralen Mittelfelds? © picture alliance/dpa

Das Fundament habt ihr mit euren ersten Abstimmungen bereits gelegt. Keeper und Verteidigung eurer Dortmunder Top-Elf stehen fest. Nun widmen wir uns dem Mittelfeld. Für das 4-4-2-System suchen wir zunächst zwei zentrale Mittelfeldspieler. Wir geben euch wieder acht Vorschläge aus der Redaktion vor, aus der ihr wählen könnt. Wer schafft es dieses Mal in die Elf? Ihr entscheidet. Viel Spaß.

Torwart Jan Held (ASC 09 Dortmund) steht im Kasten eurer Traumelf, davor verteidigen Giacomo Schulz (RW Germania) und Philipp Rößler (TuS Bövinghausen über die Außen. Zwei Innenverteidiger ergänzen nun das Trio. Anil Konya (Westfalia Wickede, 26 Prozent der Stimmen) und Tobias Hartmann (SV Brackel 06, 25 Prozent der Stimmen) kommen neu hinzu. Sie landen vor den anderen Nominierten Jan-Patrick Friedrich, Sebastian Kruse, Dino Dzaferoski, Jonas Acquistapace, Alexander Schwarz und Marco Eckhoff. Insgesamt 457 Stimmen gaben unsere User ab. Nun geht´s mit den zentralen Mittelfeldspielern weiter.

So sieht aktuell die Traum-Elf der User aus. © Grafik: Redaktion © Grafik: Redaktion

Tim Kallenbach (ASC 09 Dortmund): Was für ein Top-Transfer des ASC 09 Dortmund! Tim Kallenbach stieß im Sommer vom ehemaligen Regionalligisten TuS Haltern zum Kader des ASC – und schlug ein wie eine Bombe. Der mit Regionalliga-Erfahrung gespickte Mittelfeldmann absolvierte JEDES Spiel und JEDE Minute in der aktuell unterbrochenen Oberliga-Saison. Dabei legte der 26-Jährige Treffer auf und war sogar selbst schon zwei Mal erfolgreich. Mit seiner Körpergröße von 1,72 Meter ist Kallenbach gewiss kein Riese, doch seine Fähigkeiten am Ball, sein Spielverständnis und sein Zweikampfverhalten machen ihn in anderer Form zu einem Riesen.

Patrick Rudolph (TuS Bövinghausen): Gemeinsam mit seinem Bruder Kevin Rudolph wechselte Patrick Rudolph im Sommer vom SV Schermbeck zum TuS Bövinghausen. Während Kevin den Fußball-Westfalenligisten inmitten der Saison wieder verließ, blieb Patrick seinem Jugendklub treu und zahlte das Vereinsvertrauen in ihn mit starken Leistungen zurück. Der 29-Jährige, der auch schon beim SC Hassel, bei der DJK TuS Hordel und bei der U19 des VfL Bochum seine Erfahrungen gesammelt hat, kam in sieben von acht möglichen Partien zum Einsatz und hat dabei mitgewirkt, dass der TuS momentan in der Tabelle dort steht, wo er stehen möchte: auf Platz eins. Rudolph hat sich dabei schnell zu einem Leader des TuS entwickelt.

Jan-Nils Bachmann (FC Brünninghausen): Acht von acht Spielen gespielt – und das als Jemand, der aus der eigenen A-Jugend in den Seniorenkader gerückt ist: Das mag schon was weiß. Jan-Nils Bachmann hat nicht lange gebraucht, um im Herren-Westfalenliga-Fußball Fuß zu fassen. Bachmann ist bekannt für seine Passschärfe, für sein Timing und seine gute Technik. Das Trainergespann um Rafik Halim und Florian Gondrum ist zufrieden mit dem noch jungen Akteur. „Er spielt erfrischenden Fußball – und es macht Spaß, ihm zuzusehen“, sagt Halim. Der ASC 09 Dortmund will Bachmann sogar zum Probetraining einladen.

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Wer sind die besten zentralen Mittelfeldspieler im Dortmunder Amateurfußball?
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Sotiris Stratakis (BSV Schüren): Starke Vita, eine Menge Oberliga-Erfahrung und immens wichtig für den BSV Schüren: Die Rede ist von Sotiris Stratakis, der seit 2017 für den BSV in der Westfalenliga kickt. Der 31-jährige Grieche ist das Gehirn des BSV-Spiels, über ihn läuft ein Großteil der Angriffe der Schürener. Dass Stratakis gerne auch mal abschließt, schlägt sich in seinen Zahlen nieder. In sieben Partien hat der Mittelfeldmann für den BSV schon zwei Mal getroffen. Stratakis schaffte es zudem mehrfach in die Dortmunder Traumelf unserer Gäste im Video-Format.

Simon Rudnik (Kirchhörder SC): Simon Rudnik spielt seit Sommer 2019 für den Kirchhörder SC und hat seither einen riesigen Stellenwert im Klub. Der 29-Jährige ist Dreh- und Angelpunkt im KSC-Spiel, ein echter Zehner. Die meisten Angriffe leitet Rudnik ein, der zuvor auch schon in der Oberliga beim ASC 09 Dortmund und beim TuS Ennepetal Erfahrung gesammelt hat. Rudnik könnte, wenn er wollte, sicherlich auch jetzt noch ein bis zwei Ligen höher spielen. So freut sich momentan aber der KSC über die Leistungen des Zehners – und steht auf Rang eins.

Kevin Mattes (Hombrucher SV): Ein echter Sechser, der es liebt, Tore zu erzielen. In der vergangenen Saison traf Mattes acht Mal – und das, obwohl die Saison vorab abgebrochen war. Kevin Mattes spielt seit 2018 für den Hombrucher SV, hat in der Jugend unter anderem beim VfL Bochum schon gespielt. Seine fußballerische Ausbildung merkt man dem Mittelfeldspieler an, der das Spiel des HSV ordnet und strukturiert. Ist stark im Zweikampf, wartet in dieser Saison aber noch auf seinen ersten Treffer. Spielminuten hat er dafür schon eine Menge gesammelt (Acht Spiele, 700 Minuten).

Ömer Akman (Türkspor Dortmund): Das Herzstück von Türkspor Dortmund verpasste in dieser Saison bislang die meisten Spiele. Eine Corona-Erkrankung und eine Sprunggelenksverletzung bremsten Ömer Akman aus. Sicherlich ist dies auch ein Grund, warum es bei TSD zum Saisonstart nicht optimal lief – das wichtigste Element im Mittelfeld fehlte lange. Akman hat schon in der zweiten türkischen Liga gespielt, zudem in Deutschland höherklassige Erfahrungen in der Regionalliga-West und in der Oberliga gemacht. Der 28-Jährige gehört sowohl in der Halle als auch auf dem Fußballplatz draußen zu den Kickern der Feinkostabteilung: Gutes Auge, kluge Pässe, laufstark.

Tim Gebauer (Mengede 08/20): Über viele Jahre hinweg zeigt sich Tim Gebauer in erstaunlicher Verfassung. Der Sechser, der mittlerweile 36 Jahre alt ist, ist ein loyaler Spieler, hat bereits viele Jahre bei Mengede verbracht. Zwischendurch probierte der Mittelfeldspieler aber auch sein Glück in der Regionalliga – und überzeugte dort ebenfalls. Gefühlt trifft der spielintelligente Gebauer keine Fehlentscheidung auf dem Platz. Er ist der ruhende Pol, der viel läuft und viele Spielzüge einleitet.