Die letzte Niederlage gab es für den Trainer in einer Partie mit dem BSV Schüren. © Schaper
Fußball

Westfalenliga-Trainer hat sein letztes Ligaspiel verloren, da hieß Hashtag noch Raute

Es ist lange her, dass ein Westfalenliga-Trainer eine Liga-Partie verloren hat. Auch seinem neuen Verein hat er gleich Erfolg gebracht.

Seine letzte Niederlage datiert vom 15. August 2018. Und es war eine deftige Niederlage zum Saisonstart 2018/19. 0:5 hieß es am Ende in der Westfalenliga-Partie gegen DJK TuS Hordel. Im Anschluss kassierte der Westfalenliga-Trainer nicht eine Meisterschaftsniederlage mehr.

Es war damals auch sein letztes Meisterschaftsspiel als Spieler-Trainer des BSV Schüren. Dimitrios Kalpakidis und der BSV Schüren trennten sich damals kurz nach der Niederlage. Der Vorsitzende Peter Seifert hatte von seinem Coach verlangt, sich nur auf den Trainerjob zu konzentrieren. Kalpakidis sah sich aber immer noch gut genug, um weiter auf dem Platz zu stehen. So kam es zur Trennung.

Steht Dimitrios Kalpakidis demnächst nicht mehr an der Seitenlinie von Türkspor Dortmund? © Stephan Schuetze © Stephan Schuetze

Und seit dem 12. August 2018 hat Kalpakidis keine Partie mehr als Trainer verloren. Seine nächste Trainerstation war die beim TuS Bövinghausen. Er gewann 15-mal in Serie mit dem Team, stieg mit dem Klub in die Westfalenliga auf und musste trotzdem gehen, weil der Vorsitzende Ajan Dzaferoski kein Vertrauen in Kalpakidis hatte. Nach 15 Siegen aus 15 Spielen.

Dann der Wechsel zu Türkspor Dortmund – eigentlich als Sportlicher Leiter. Nachdem Kevin Großkreutz und Reza Hassani den Trainerjob freiwillig niederlegten, war Kalpakidis für vier Spiele als Trainer für die Mannschaft verantwortlich. Heraus sprangen drei Siege und ein Remis.

Und seit zwei Wochen ist er jetzt für den Westfalenligisten SV Sodingen verantwortlich. Dem 4:2-Erfolg bei seiner Sodingen-Premiere gegen RW Deuten, folgte am Sonntag ein 3:2-Sieg gegen Gerlingen. „Diese Siege mit Sodingen waren mehr Wert, als jeder Erfolg mit Bövinghausen. Bei Bövinghausen hatte ich eine fertige Mannschaft mit vielen Topspielern. Es wurde ja immer durch die Blume gepustet, dass ich nur solche Teams trainieren kann. Das scheint ja nicht der Fall zu sein.“

Am Sonntag tritt er mit Sodingen bei Westfalia Wickede an. Und seine Serie soll nicht reißen. „Die Serie gefällt mir natürlich. Aber mir ist schon klar, dass die irgendwann mal reißen wird. Am Sonntag bitte noch nicht.“

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T. Schulzke