Wird Patrick Owomoyela (r.) der neue Trainer von Kevin Großkreutz? © imago sportfotodienst
Fußball-Westfalenliga

Wird Patrick Owomoyela neuer Trainer beim TuS Bövinghausen? Jetzt spricht der Ex-BVB-Profi

Gespräche gab es bereits, initiiert durch Kevin Großkreutz. Doch wie ernst waren diese? Könnte es sein, dass Patrick Owomoyela schon bald Trainer des TuS Bövinghausen ist?

Beim Bäcker hatten sich die zwei getroffen. Wie das schon mal passieren kann in Dortmund. Schnell ging das Gespräch zwischen Kevin Großkreutz und Patrick Owomoyela auch rund um den Fußball.

Ähnlich zügig ging der Plausch der beiden früheren Fußball-Profis von Borussia Dortmund um den TuS Bövinghausen. Dem Fußball-Westfalenligisten, wo Kevin Großkreutz seit Ende Januar Spieler ist. Einen Klub, der ohne Zweifel als Emporkömmling bezeichnet werden darf.

Bövinghausen wird mit keinem anderen Trainer sprechen

Innerhalb weniger Jahre ging es bis in die Westfalenliga, dort steht der Klub während der aktuell unterbrochenen Spielzeit auf dem ersten Platz und schaffte es, Kevin Großkreutz zurück zu einem Dortmunder Fußballklub zu lotsen. Zwar nicht in schwarzgelb, aber zumindest auf einem Geläuf in der Industriemetropole.

Da wäre eine Verpflichtung von Patrick Owomoyela als Übungsleiter für das hochgejazzte Team der nächste Coup von Bövinghausen-Gönner Ajan Dzaferoski. Vor zwei Wochen gab es ein erstes Gespräch, gemeinsam mit Kevin Großkreutz. „Wir geben ihm die Zeit, sich Gedanken über eine mögliches Engagement bei uns zu machen. Wir setzen ihn da gar nicht unter Druck. Bis zu seiner Zu- oder Absage werden wir auch mit keinem anderen Trainer sprechen“, erklärte Dzaferoski.

Und Owomoyela? Der gibt sich deutlich zurückhaltender. „Kevin hatte gefragt, ob wir uns mal treffen wollen. Es war ein gutes Gespräch, aber keine Verhandlungen“, sagt der frühere deutsche Nationalspieler.

„Dass ich irgendwann mal als Trainer arbeiten möchte, ist kein Geheimnis“, sagt der 41-Jährige, der bereits mehrere Monate bei der U19 von Borussia Dortmund hospitierte. Doch bis zum Sommer wird es mit einem Engagement im Dortmunder Westen nichts, sagt Owomoyela. „Ich habe eine Menge zu tun. Ob das mehr wird, kann ich jetzt überhaupt nicht sagen.“ TV-Jobs, Verpflichtungen als Markenbotschafter bei Borussia Dortmund, weitere Einsätze im Medienbereich. All das steht auf der Agenda Owomoyelas.

„Alles weitere sind ungelegte Eier“

Keine Absage, kein Ja-Wort. Es scheint offen zu sein, ob Owomoyela mal an der Seitenlinie des TuS Bövinghausen fungieren wird – bis zum Sommer jedenfalls.

„Alles Weitere sind ungelegte Eier“, sagt der 41-Jährige. Ein passender Satz zum Oster-Wochenende, den Ajan Dzaferoski wohl gerne hören wird.

Denn schon bei der Verpflichtung von Großkreutz musste sich der TuS-Chef strecken und über Wochen warten, ehe es die Zusage des Fußball-Weltmeisters von 2014 gab. Den Wunsch Owomoyela als Trainer zu verpflichten wird Dzaferoski wohl ähnlich akribisch angehen.

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Seit 2017 im Einsatz für Lensing Media. Immer auf der Suche nach Hintergründen, spannenden Themen und Geschichten von Menschen.
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David Nicolas Döring