Einsatzkräfte vor dem betroffenen Gebäude an der Hermannstraße in Hörde. © Feuerwehr Dortmund
Feuerwehreinsatz

Brand in Hörder Wohn- und Geschäftshaus: Drei Kleinkinder betroffen

Nach einem Küchenbrand ist eine Wohnung in einem Wohn- und Geschäftshaus in Dortmund-Hörde unbewohnbar. Die Feuerwehr betreute acht Personen. Zunächst wurde noch nach einem Neugeborenen gesucht.

Gegen kurz vor 9 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienst am Montag (18.10.) in die Herrmannstraße in Dortmund-Hörde gerufen. Mehrere Anrufer berichteten von starkem Rauch, der aus einem Fenster im zweiten Obergeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses drang. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage.

Alle Bewohner brachten sich selbst in Sicherheit

Sofort drangen zwei Trupps unter Atemschutz mit Strahlrohren durch das Treppenhaus in das Gebäude vor. Anfangs stand noch die Meldung im Raum, dass sich in der Brandwohnung noch ein Neugeborenes befinden sollte. Dies bestätigte sich glücklicherweise nicht, alle Betroffenen hatten das Haus eigenständig verlassen können. Es wurde niemand verletzt.

Insgesamt wurden acht Personen durch den Rettungsdienst in einem Ladenlokal im Erdgeschoss betreut. Unter den acht Personen waren fünf Erwachsene und drei Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Im Verlauf des Einsatzes wurde bei allen Betroffenen zur Sicherheit eine Blutgasanalyse durchgeführt. Die Ergebnisse machten keine weitere Behandlung in einer Klink erforderlich.

Brandwohnung ist unbewohnbar

Das Feuer in der Brandwohnung konnte schnell gelöscht werden. Im Anschluss wurden Brandwohnung und Treppenhaus mit einem Hochleistungslüfter vom Brandrauch befreit. Wegen starker Rußablagerung in der Brandwohnung wurde sie für unbewohnbar erklärt.

An der Fassade hat der Brand in der zweiten Etage keine großen Spuren hinterlassen.

Äußerlich war an dem Wohnhaus an der Ecke Faßstraße/Fußgängerbereich Hermannstraße am Nachmittag nicht viel von dem Wohnungsbrand erkennbar. Allerdings lag noch immer ein leichter Brandgeruch in der Luft.

Während des Feuerwehreinsatzes wurden die Straßen Am Stift und die Faßstraße von der Hörder Bahnhofstraße bis zur Hörder Burg gesperrt, wodurch einige Verkehrsbehinderungen entstanden. Nach Abschluss der Löschmaßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die nun die Brandursache ermittelt.

An dem Einsatz waren insgesamt 35 Einsatzkräfte der Feuerwachen Mitte und Hörde sowie des Rettungsdienstes beteiligt.

Über die Autorin
Redaktion Dortmund
Seit 2001 in der Redaktion Dortmund, mit Interesse für Menschen und ihre Geschichten und einem Faible für Kultur und Wissenschaft. Hat einen Magister in Kunstgeschichte und Germanistik und lebt in Dortmund.
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Susanne Riese