Neuer Asphalt und neue Markierungen: die Zillestraße in Höhe Hombruchsfeld. Die vielbefahrene Verbindungsstraße des Dortmunder Südens ist von den neuerlichen Arbeiten nicht mehr betroffen. © Britta Linnhoff
Kanalarbeiten

Freie Fahrt auf der Zillestraße – aber anderswo geht die Baustelle weiter

Unter- und auch oberirdisch ist an der Zillestraße wieder alles schön. Also gibt es im Stadtbezirk wieder freie Fahrt? Nicht ganz. Ab Montag (3.5.) steht die nächste Baustelle an.

Seit Wochen und Monaten ist die Zillestaße an der Ecke Hombruchsfeld der Inbegriff für Baustellen, Staus und Umleitungen. Inzwischen gibt es eine schöne, neue Asphaltdecke auf der Zillestraße und seit dem vergangenen Wochenende (24./25.4.) war Donetz, die Dortmunder Netz GmbH dabei, Fahrbahnmarkierungen aufzumalen.

Diese Arbeiten sind inzwischen auch erledigt. „Und damit sind wir fertig und raus“, sagt Donetz-Sprecher Ole Lünnemann. Soweit die gute Nachricht. Nun aber kommt das große Aber.

Während an der Zillestraße die Bauarbeiten damit endgültig überstanden sind, rollen die Bagger am Hombruchsfeld erneut an, und zwar ab Montag (3.5.).

An diesem Tag beginnt das Tiefbauamt der Stadt mit der Straßenerneuerung „Am Hombruchsfeld“ auf der gesamten Straßenlänge.

Donetz-Arbeiten als Vorbereitung auf das, was jetzt kommt

Die bisherigen Arbeiten von Donetz waren nötig, damit die Stadt an ihre Leitungen kommt. Alles hatte sich ein bisschen verzögert, weil es den Verdacht auf Bomben im Untergrund gab.

Nun also rücken Stadtentwässerung und Tiefbauamt der Stadt dem Hombruchsfeld zu Leibe: Die Schmutzwasserkanalisation im Straßenverlauf soll saniert werden. Außerdem sollen neue Regenwasserentwässerungsleitungen für die Stadtentwässerung und neue Versorgungsleitungen gelegt werden.

Um zukünftige Verlegungen oder Arbeiten an Telekommunikations- oder Versorgungsleitungen zu erleichtern und damit Eingriffe in den Straßenverkehr zu vermeiden, werden auch sogenannte Leerrohrtrassen mit den erforderlichen Abzweigkästen im gesamten Straßenverlauf eingerichtet.

Straße bekommt auch eine neue Beleuchtung

Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, wird die Straße „Am Hombruchsfeld“ wieder „schön gemacht“: Die Straße, Geh- und Radwege, die Beschilderung und Fahrbahnmarkierungen werden erneuert und sollen besonders auch den Schülerinnen und Schülern des Schulzentrums am Hombruchsfeld mehr Sicherheit bieten.

Auch die Parkmöglichkeiten für Anlieger werden neu angeordnet und zum Schluss gibt es noch eine neue Beleuchtungsanlage mit modernen und energiesparenden LED-Lampen.

Im Vorfeld der Neugestaltung der Straße hatte es viele Diskussionen – auch in der Hombrucher Bezirksvertretung – gegeben. Die Sorge: Die neue, schmale Fahrbahn führe zwangsläufig dazu, dass bei Begegnungsverkehr von größeren Fahrzeugen diese auf den Radweg ausweichen müssten.

Gearbeitet wird in Abschnitten von 50 bis 80 Metern

Die Arbeiten werden in einzelnen Bauabschnitten durchgeführt. Begonnen wird mit einem ersten Bauabschnitt zwischen Stockumer Straße und Zillestraße. Die Bauabschnitte sind zwischen 50 Meter und 80 Meter lang.

Die Umleitungstrecke verläuft über die Zillestraße und Stockumer Straße beziehungsweise über die Zillestraße, Hagener Straße und Stockumer Straße. Im südlichen Abschnitt zwischen Zillestraße und Lütgenholthauser Straße wird der Verkehr über die Löttringhauser Straße, Harkortstraße und Zillestraße geführt.

„Im jeweiligen Teilabschnitt ist es leider unvermeidlich, dass zeitweise keine Zufahrt zum Grundstück möglich ist“, erklärt Sylvia Uehlendahl, Leiterin des Tiefbauamtes. Die Anlieger seien im Vorfeld darüber informiert worden.

Die Fertigstellung ist für September 2022 geplant. Die Baukosten werden voraussichtlich 4 Millionen Euro betragen.

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Britta Linnhoff