Die Veranstalter des Hörder Erntemarktes freuen sich darauf, nach zwei Jahren endlich wieder ein großes Stadtfest feiern zu können. © Jörg Bauerfeld
Zwei Tage Erntemarkt

„Ganz Hörde freut sich“: Zweitägiges Stadtfest findet tatsächlich statt

Plötzlich ging es doch. Eine neue Corona-Schutzverordnung lässt das erste große Stadtfest seit fast zwei Jahren auf Dortmunder Boden zu – und das gleich mit einer Doppelveranstaltung.

Die Vorfreude war den Verantwortlichen anzusehen. Nur strahlende Gesichter gab es bei der Bekanntgabe, dass es in Hörde endlich wieder ein großes Stadtfest gibt. Und das Beste: Es ist alles fast so wie früher.

Denn für den Hörder Erntemarkt, der am Samstag (9.10.) und Sonntag (10.10.) im Ortszentrum stattfindet, gilt keine Maskenpflicht mehr. Auch die Zahl der Besucher ist nicht mehr limitiert.

Trotz der Aufhebung der Maskenpflicht gilt 3-G

Die einzigen Dinge, die noch an die Corona-Pandemie erinnern, sind Hygienemittelspender und die 3-G-Regel. „Und die werden wir auch stichprobenartig überprüfen“, sagt Schausteller Patrick Arens.

Für die Besucher bedeutet dies, auf jeden Fall einen Nachweis der Impfung, der Genesung oder eben einen gültigen negativen Test dabei haben zu müssen. „Ansonsten dürfen wir den Gästen nichts verkaufen.“

Und die würden etwas verpassen. Denn es ist, wie in Hörde beim Erntemarkt üblich, eine Doppelveranstaltung. Zum einen gibt es den traditionellen Erntemarkt rund um die Lutherkirche an der Kanzlerstraße und zum anderen den Hörder Erntemarkt in der City. Beide sind praktisch miteinander verbunden und dazu noch mit einer „Kutschfahrt“ zu erreichen.

Immer daran geglaubt und belohnt worden

Dass das große Fest überhaupt stattfinden konnte, ist dem Aktivkreis Hörde, der Agentur Schöne Märkte und dem Stadtbezirksmarketing zu verdanken. Denn die haben immer an die Feier geglaubt – und sind jetzt belohnt worden.

„Ich habe erst daran geglaubt, dass der Erntemarkt stattfinden kann, als ich die schriftliche Information der Stadt an die Bezirksvertretung gesehen habe, dass es wirklich stattfindet“, sagt Verwaltungsstellenleiter Ulrich Spangenberg. „Ganz Hörde freut sich wie bolle darauf.“

Und das erwartet die Besucher

Die Stände stehen schon. Rund um die Lutherkirche gibt es zur gleichen Zeit ebenfalls einen Erntemarkt. Beide Märkte ergänzen sich.
Die Stände stehen schon. Rund um die Lutherkirche gibt es zur gleichen Zeit ebenfalls einen Erntemarkt. Beide Märkte ergänzen sich. © Jörg Bauerfeld © Jörg Bauerfeld

Erntemarkt rund um die Lutherkirche:

Samstag von 11 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr: „Da wir unsere Verkaufsstände wie immer auf dem Platz vor der Lutherkirche aufgebaut haben, haben wir noch eine etwas andere Corona-Regel“, sagt Pfarrer Martin Pense. So soll die Besuchermenge, die sich gleichzeitig auf der Fläche aufhält, limitiert werden. Es wird einen Ein- und einen Ausgang geben.

Auch hier gilt die 3-G-Regel. Der Verkaufserlös ist für die gemeindliche Sozialsprechstunde gedacht. Einer der Höhepunkte ist sicherlich am Sonntag um 11 Uhr der Open-Air-Gottesdienst, an dem auch die Hörder Puppenkiste teilnehmen wird.

Hörder Erntemarkt in der City:

Samstag von 11 bis 21 Uhr und Sonntag von 11 bis 19 Uhr: Dazu kommt noch der verkaufsoffene Sonntag in der Hörder City von 13 bis 18 Uhr. Mehr als 60 verschiedene Buden ziehen sich dann durch die Innenstadt. Und zwar in einem Rundgang: von der Schlanken Mathilde über Hermannstraße, die Rathausstraße bis zum Friedrich-Ebertplatz und zurück über die Alfred-Trappen-Straße.

Auf dem Friedrich-Ebertplatz erwartet die Besucher ein mittelalterlicher Markt. Das Ortszentrum wird geschmückt sein mit allerlei herbstlichen Dingen. Einer der Höhepunkt ist sicher am Sonntag. Um 15 Uhr werden Konrad und Elisabeth mit einer Kutsche an der Schlanken Mathilde vorfahren. Und dort, wie vor 621 Jahren, die Hörder Stadtrechte verlesen.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
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Jörg Bauerfeld

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