Hörde lädt zum Erntemarkt ein – mit lebendiger Stadtgeschichte

Redakteurin
Hörder Erntemarkt
Drei Tage lang findet in diesem Jahr der Hörder Erntemarkt statt. © Rüdiger Barz (Archivfoto)
Lesezeit

Drei Tage wird Hörde zum Ziel für alle, die etwas erleben möchten: Es ist wieder Erntemarkt. Wegen des Feiertags am 3. Oktober können die Hörder ihr größtes und beliebtestes Fest sogar drei Tage (1.-3.10.) lang genießen.

70 Austeller sind in diesem Jahr dabei, sagt Mitorganisator Patrick Arens. Das sei in etwa so viel, wie in den Jahren vor Corona.

HördeR Erntemarkt

  • Vom 1. bis zum 3. Oktober in der Fußgängerzone und an der Lutherkirche
  • Öffnungszeiten: Samstag (1.10.) von 11 bis 22 Uhr, Sonntag (2.10., verkaufsoffen von 13 bis 18 Uhr) von 11 bis 21 Uhr und am Montag (3.10.) von 11 Uhr bis 18 Uhr

Historisch Interessierte können auch dieses mal wieder der „Verkündung der Heimatrechte“ lauschen, nachgespielt am Sonntag (2.10.) um 15 Uhr an der Schlanken Mathilde.

Eintauchen in die Welt von früher können Besucher dann an den Ständen der zahlreichen Handwerker. „Es gibt unter anderem eine Seiler, einen Korbflechter, eine Schmiede, einen Holzschnitzer und einen Lehmbauer“, verrät Patrick Arens. Sie alle zeigen alte Handwerkskunst.

Open-Air-Gottesdienst an Lutherkirche

Wie immer gibt es Live-Musik am Friedrich-Ebert-Platz und rund um die Lutherkirche an der Kanzlerstraße Buden sowie Verkaufsstände mit leckerem Essen.

An allen drei Tagen sind hier Handarbeiten zu bestaunen. Der Verkaufserlös ist für Kinder- und Jugendfreizeiten gedacht. Am Sonntag laden Pfarrer Martin Pense und sein Team um 11 Uhr zum Open-Air-Familien-Gottesdienst zum Erntedankfest ein.

Wer möchte, kann anschließend im Stadtteil einkaufen: Der Sonntag (2.10.) ist ein verkaufsoffener Sonntag. Die Geschäfte haben von 13 bis 18 Uhr geöffnet.