Ein imposantes Stahlskelett ist von den riesigen Werkshallen übrig geblieben. Das soll stehen bleiben und in den Neubau integriert werden. © Jörg Bauerfeld
Alte Gleisfabrik

Hunderte neue Wohnungen: Projekt im Dortmunder Süden hat eine weitere Hürde genommen

Die Anbindung ist top, die Lage sowieso: In der Nähe der Universität und des Signal Iduna Parks entsteht ein Wohnprojekt. Und die Macher der „Alten Gleisfabrik“ haben gute Neuigkeiten.

Es ist knapp ein Jahr her, dass das Projekt-Team der Alten Gleisfabrik GmbH und Co. Kg der Öffentlichkeit zum ersten Mal die Pläne für die Neubauten auf dem Gelände der ehemaligen Gleisfabrik am Krückenweg präsentieren konnte.

Zu der Zeit sah es auf dem riesigen Gelände noch übel aus. Alte Gleise, die langsam überwucherten, Werkshallen, die im Inneren völlig verwahrlosten. Dazu Schuttberge, wohin man sah.

Die große Fläche wirkt aufgeräumter als vor einem Jahr

Im Januar 2022 ist das Bild schon ein anderes. Von einer der alten Hallen ist lediglich das Stahlkorsett übrig geblieben. Auch das zweite riesige Gebäude ist entkernt, die alten Backsteine sind abgetragen worden. Die Baufläche ist ebenfalls aufgeräumt und mit großen Maschinen glattgezogen.

Auf der großen freien Fläche, auf der noch Abraum gelagert wird, werden Häuser gebaut werden.
Auf der großen freien Fläche, auf der noch Abraum gelagert wird, werden Häuser gebaut werden. © Jörg Bauerfeld

Auf der freien Fläche sind mehrere Wohnhäuser geplant, während die entkernten Hallen in den Neubau von Wohnungen integriert werden sollen. Ein wohl einmaliges Projekt in Dortmund, das an das alte Magazin am Phoenix-See erinnert. Dieses wurde ebenfalls von dem Projekt Team, das nun in Hombruch tätig ist, realisiert.

Aber, wie ist der Stand der Dinge? „Was wir bis jetzt auf dem Gelände gemacht haben, sind die vorbereitenden Maßnahmen“, sagt der Geschäftsführer der Alten Gleisfabrik Jan Eitel. „Also alles, was wir schon ohne eine Baugenehmigung machen dürfen.“

Bei der großen Halle sei es so, dass das Skelett erhalten bleiben und in den Wohnungsbau integriert werden soll. „Die Backsteine haben wir abgebaut, die werden später wiederverwendet beim Neubau“, erklärt Jan Eitel.

Der Erschließungsvertrag ist unterschrieben

Die Bauanträge seien gestellt. „Unsere Arbeit ist gemacht.“ Dass es nicht schon schneller vorangegangen ist, liegt am Straßenanschluss des neuen Wohngebietes. Die Erschließung soll nämlich über die Straße „An der Witwe“ erfolgen – und das muss erst in trockenen Tüchern sein.

„Der Erschließungsvertrag ist jetzt unterschrieben“, sagt Jan Eitel. „Das war ein echter Meilenstein für das Projekt.“

Man gehe jetzt davon aus, dass im Frühjahr 2023 die Baugenehmigung erfolgen könne. „Und dann wollen wir auch direkt starten“, sagt Jan Eitel. „Wir stehen in den Startlöchern und wir sind auch schon dabei, die ersten Gespräche mit Rohbauunternehmen zu führen.“

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
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Jörg Bauerfeld

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