Das Hinterland an der Schwerter Straße soll bebaut werden. Doch nicht alle sind dafür. © Jörg Bauerfeld
Nahverdichtung

Klares „Nein“ zur Hinterland-Bebauung: Bezirksvertretung contra Stadt

Erst aus der Luft kann man erkennen, wo im Dortmunder Süden noch freie Flächen schlummern, die bebaut werden könnten. So auch an der Schwerter Straße. Hier regt sich aber Widerstand.

Zwei leerstehende Häuser gibt es im Moment an der Schwerter Straße in der Aplerbecker Mark – im Bereich der Eisdiele. Zwei Grundstücke also, die eine mögliche Zufahrt zu einer möglichen Hinterland-Bebauung freimachen würden.

Schon im April 2021 machten Gerüchte die Runde, dass auf einer Fläche in der zweiten Reihe im Bereich Schwerter Straße/ Aplerbecker Straße und Nathebachstraße gebaut werden soll. Mehrfamilienhäuser sollen dort ihren Platz finden.

Ein gemeinsamer Antrag der Bezirksvertretung Aplerbeck

Wenn es nach den Mitgliedern in der Bezirksvertretung Aplerbeck geht, soll das aber mit allen Mitteln verhindert werden. Ein gemeinsamer Antrag der Mitglieder der Bezirksvertretung geht an die Stadt Dortmund. In diesem wird die Stadt gebeten, alle Pläne bezüglich einer möglichen Hinterland-Bebauung in diesem Bereich zu beenden.

Einer der Gründe ist die erwartete Zunahme des Verkehrs auf der ohnehin schon stark befahrenen Schwerter Straße. Die Nähe zu einem Kindergarten und einer Grundschule ließe hier keine weitere Bebauung zu.

Lediglich über eine Planung einer Bebauung an den jeweiligen Straßen können man in diesem Falle sprechen.

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Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
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