Viel Feld, wenig Häuser: Das ist das Landschaftsschutzgebiet in der Berghofer Mark hier fotografiert an der Straße Untere Egge. In diesem Bereich wurde das Reh angegriffen. © Britta Linnhoff
Verfahren geprüft

Nach Hunde-Attacke auf Reh: Hunde gehören derselben Halterin

Die beiden Hunde, die vor einigen Tagen ein Reh in der Berghofer Mark gejagt und schwer verletzt haben, haben dieselbe Besitzerin. Gassi sei sie mit den Hunden zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht gegangen.

Es war der 7. Oktober, als zwei Hunde in der Berghofer Mark ein Reh jagten und es so schwer verletzten, dass es später getötet werden musste. Der Vorfall ereignete sich im Landschaftsschutzgebiet zwischen Obermarkstraße und Untere Egge.

Nun hat auch die Stadt Dortmund Einzelheiten genannt: Die beiden Tiere haben offenbar ein und dieselbe Besitzerin. Mit der Hundehalterin hat das Ordnungsamt inzwischen Kontakt aufgenommen.

Bußgeld noch unklar

Geprüft werde derzeit die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens, so Stadtsprecher Christian Schön. Maßgeblich seien dabei nicht die Vorschriften des Landesforstes (da es sich bei der genannten Fläche um keinen Wald, sondern um ein Feld beziehungsweise eine Wiese handelt).

Aber: Es könnten Vorschriften des Bundesjagdgesetzes, des Landeshundegesetzes oder der Ordnungsbehördlichen Verordnung der Stadt Dortmund tangiert sein, heißt es.

Die beiden Hunde hatten sich offenbar unbemerkt unter dem Zaun eines Grundstücks durchgegraben. Weitere Vorfälle mit diesen Tieren seien nicht bekannt.

Über die Höhe eines etwaigen Bußgeldes könne man zu diesem Zeitpunkt noch keine Aussage treffen. Etwaige weitergehende ordnungsrechtliche Maßnahmen würden geprüft.

Über die Autorin
Redaktion Dortmund
Leben erleben, mit allem was dazugehört, das ist die Arbeit in einer Lokalredaktion, und das wird auch nach mehr als 30 Jahren niemals langweilig, in der Heimatstadt Dortmund sowieso nicht. Seriöse Recherche für verlässliche Informationen ist dabei immer das oberste Gebot.
Zur Autorenseite
Britta Linnhoff