Auf Phoenix-West an der Antonio-Segni-Straße eröffnet ein neues italienisches Restaurant. © Archiv
Gastro-Szene in Dortmund

Neues kinderfreundliches Restaurant eröffnet auf Phoenix-West

Mitten in der Corona-Krise gibt es demnächst eine Restaurant-Neueröffnung in Dortmund auf dem Phoenix-West-Gelände. Die neue Gastronomie will besonders kinderfreundlich sein.

Mit bildreichen Ankündigungen von Bruschetta, Steinofen-Pizza und Nudeln weckt die junge Gastro-Kette Purino noch mehr Sehnsucht nach einem Restaurantbesuch, als es im Lockdown ohnehin schon der Fall ist. In Kürze soll ein Ableger mit italienisch-mediterraner Küche auf Phoenix-West eröffnen, in den Phoenix-Arcaden an der Antonio-Segni-Straße 11. Wann genau, ist noch nicht bekannt.

Die Speisekarte mit italienischen Vorspeisen, Salaten mit Lachs und Gambas oder Ziegenkäse, Orange und Walnüssen, Superfood-Bowls, frischer Pasta, Steinofen-Pizza und Desserts weckt Vorfreude auf die Neueröffnung.

Neben der Pizza fertigt Purino auch Pasta und Soßen in einer eigenen Manufaktur.
Neben Pizza fertigt Purino auch Pasta und Soßen in einer eigenen Manufaktur. © dpa © dpa

Die Vipur Franchise GmbH eröffnet mit dem Dortmunder Standort das neunte Purino-Restaurant in Deutschland – nach Restaurants in Gelsenkirchen, Mönchengladbach, Köln, Karlsruhe, Paderborn und Mannheim. Das Konzept ist typisch italienisch: Gastlichkeit, familiäre Atmosphäre und Lebensfreude sollen im Vordergrund stehen.

Gemeinsam ist allen Locations ein gewisser Ausflugscharakter. Sie liegen entweder im Grünen oder – wie in Dortmund – bieten durch die Industriekultur rund um den spektakulären Hochofen etwas Besonderes.

Gegessen und getrunken wird an langen Tischen und Bänken in lockerer Atmosphäre. Alle Speisen werden frisch und mit natürlichen Zutaten und Gewürzen zubereitet, versprechen die Macher. Das Konzept erinnert an Vapiano, allerdings müssen sich die Gäste nicht selbst bedienen.

Purino betreibt eine eigene Manufaktur, in der alle Pasta- und Raviolisorten, aber auch eigene Saucen, Pestos oder Limonaden täglich frisch hergestellt werden, „um die Reinheit der Produkte gewährleisten zu können“.

„Hier arbeiten wir ohne jegliche Konservierungs- oder Zusatzstoffe, worauf wir sehr stolz sind, und verarbeiten dabei nur bestes deutsches Mehl oder kalt gepresstes Olivenöl“, verkünden die Purino-Erfinder auf ihrer Website.

Handgemachte Ravioli, Caramelle, Tomatensugo nach alter Rezeptur und Steinofenpizza traditioneller Art gehören zu den Spezialitäten von Purino. Die Spezialkarte mit saisonalen Angeboten wechselt alle fünf bis sechs Wochen.

Kleine Kinder essen gratis

Reinheit, Frische und Natürlichkeit seien von Anfang an wichtig gewesen. Dieses „Zurück zum Ursprung“ – ohne lange Lieferwege, künstliche Aufzucht und anonyme Zulieferer – soll sich auch im Namen widerspiegeln: „Pur“ kombiniert mit „Bambino“ für Kind, weil diese den Betreibern besonders am Herzen liegen. Deshalb essen Kinder bis sechs Jahre kostenlos, ab sieben bis zwölf Jahren bezahlen sie für Pizza und Pasta einen kleinen Obolus.

Gäste sollen sich so fühlen, als wären sie bei Freunden. Bis dahin könnte es wegen der Corona-Einschränkungen noch etwas dauern. Ein Hoffnungsschimmer: Purino bietet an den bisherigen Standorten alle Gerichte zum Mitnehmen an.

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Über die Autorin
Redaktion Dortmund
Seit 2001 in der Redaktion Dortmund, mit Interesse für Menschen und ihre Geschichten und einem Faible für Kultur und Wissenschaft. Hat einen Magister in Kunstgeschichte und Germanistik und lebt in Dortmund.
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Susanne Riese