Bandenbetrug

Polizeieinsatz mit Spürhunden: Dortmunderin um 400.000 Euro betrogen

Zu einem Polizeieinsatz kam es am Montagmorgen (30.8.) im Dortmunder Süden. An der Kirchhörder Straße gab es Wohnungsdurchsuchungen und Festnahmen. Das sagen Polizei und Staatsanwaltschaft.
Im Dortmunder Süden gab es am Montagmorgen einen größeren Polizeieinsatz. © Jörg Bauerfeld

Gegen 10 Uhr am Montagmorgen (30.8.) begann der Einsatz der Polizei an der Kirchhörder Straße. Es ging um den Verdacht des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs. Das war zumindest von der Polizei zu erfahren, die den Einsatz in den Morgenstunden bestätigte.

Auch dass ein Spürhund zum Einsatz kam, bestätigte die Polizei – mehr jedoch nicht. Der Grund: Der Fall liegt bei der Dortmunder Staatsanwaltschaft. „Es gibt insgesamt vier Tatverdächtige“, sagte Börge Klepping, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, am Montag auf Anfrage.

Es geht um mindestens 400.000 Euro

Die vier Tatverdächtigen sollen es auf das Vermögen einer älteren Dame abgesehen haben. Wie und mit welchen Tricks die Verdächtigen der 83-jährigen Dortmunderin Schaden zugefügt haben, darüber wollte Klepping keine weiteren Aussagen machen. „Die Dame ist auf unterschiedlichen Wegen um rund 400.000 Euro erleichtert worden“, sagt Börge Klepping.

Weitere Untersuchungen würden zurzeit stattfinden. „Zwei Personen wurden in diesem Zusammenhang vorläufig festgenommen“, so der Sprecher der Dortmunder Staatsanwaltschaft.

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