An der Eschenstraße in Hombruch ist ein Baum auf ein Auto gekracht. © Julien März
Sturmschäden

Riesiger Baum begräbt in der Eschenstraße geparkten Mercedes unter sich

Ein Baum ist am Donnerstagmorgen (21.10.) auf ein Auto im Dortmunder Süden gestürzt und hat es der Länge nach unter sich begraben. Auch an anderen Stellen sorgte „Ignatz“ für Wirbel.

Der Fahrer des Wagens hatte Glück: Ein riesiger Baum hatte dem ersten Herbststurm des Jahres, dem Sturmtief „Ignatz“, nicht trotzen können. In Hombruch stürzte der Baum auf einen geparkten Mercedes.

Das Dach des Wagens wurde dabei auf der gesamten Länge eingedrückt, die Windschutzscheibe ist zerstört. Auch der Wagen dahinter wurde durch die Baumkrone beschädigt. Der Fahrer oder die Fahrerin hatten Glück, dass sie nicht im Auto saßen, als der Baum in der Eschenstraße umkippte.

Auto für den Abtransport bergen

„Zurzeit sind die Kollegen dort noch zugange“, erklärte gegen 10.30 Uhr ein Sprecher der Dortmunder Feuerwehr. Man müsse den Baum in mehrere Stücke zersägen, um das Auto für den Abtransport bergen zu können. „Das wird wohl noch eine Stunde dauern“, vermutete der Pressesprecher am Donnerstagvormittag.

Gut, dass niemand darin saß: Das Dach des Wagens wurde auf der gesamten Länge zerdrückt.
Gut, dass niemand darin saß: Das Dach des Wagens wurde auf der gesamten Länge zerdrückt. © Julien März © Julien März

Ansonsten seien die Einsatzkräfte im Dortmunder Süden, auch in Aplerbeck und Hörde, vornehmlich unterwegs gewesen, um Äste und kleinere Bäume, die der Sturm abgebrochen oder entwurzelt hatte, von Wegen und Straßen zu räumen.

„Bis 8 Uhr morgens war es noch relativ ruhig, jetzt liegen wir bei 13 bis 14.“ Im Lauf des Vormittags seien einige Vorfälle hinzugekommen, weil sich der Sturm in diesen Stunden verstärkt hatte. Mittlerweile, sagte der Sprecher gegen 11 Uhr am Donnerstag, sei man bei etwa 50 Einsätzen in ganz Dortmund.

Größere Schäden habe es aber in den südlichen Stadtteilen bisher nicht gegeben – bis auf den umgestürzten Baum in der Eschenstraße. Im Dortmunder Norden hingegen habe sich ein Pavillon gelöst und sei einige Meter weit geflogen, berichtet der Pressesprecher.

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Martina Niehaus