Es grünt so grün an der Ecke Steinäckerstraße / Am Gemeindehaus. Doch das wird nicht mehr lange so bleiben. Bald könnte der Kampfmittelräumdienst anrücken. © Martina Niehaus
Steinäckerstraße

Verwildertes Baugrundstück in Hombruchs Mitte: Wann geht es los?

Lange schon wartet man in Hombruch gespannt auf den Beginn der Tiefbauarbeiten. Doch auf dem Grundstück, auf dem bald Wohnungen entstehen sollen, wachsen zurzeit nur Büsche und kleine Bäume.

Das Baugrundstück im Herzen von Hombruch, an der Ecke Steinäckerstraße / Am Gemeindehaus, ist momentan vor allem eines: schön grün. Büsche, Gräser, Farne, sogar kleine Bäume wachsen hinter dem Zaun, und manchmal auch durch den Zaun hindurch.

Hier möchte der evangelische Kirchenkreis 40 barrierefreie Wohnungen bauen. Doch bei der letzten Anfrage unserer Redaktion vor rund zwei Monaten hatte es noch einige Unwägbarkeiten gegeben – obwohl die Planungen stehen und die Ausschreibungen bereits laufen.

So hatte der Kirchenkreis als Bauherr mitgeteilt, dass zuerst, bevor man irgendwelche Baumaßnahmen starten könne, eine Kampfmittelüberprüfung anstehe. Wann die erfolgen könne, wusste man zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Daher gab es im August auch noch keinen Termin für den Baustart.

Termin für die Kampfmittelüberprüfung steht

Inzwischen gibt es „ein wenig Neues zu vermelden“, wie Wolfram Scharenberg vom Evangelischen Kirchenkreis auf erneute Anfrage mitteilte. Die Kampfmittelüberprüfung ist jetzt für Ende November / Anfang Dezember vorgesehen. „Offenbar hatten die in letzter Zeit in Dortmund und Umgebung gut zu tun“, mutmaßt Wolfgang Scharenberg.

Bis zum Sommer 2023 sollen hier nach den Plänen des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund 40 barrierefreie Wohnungen entstehen.
Bis zum Sommer 2023 sollen hier nach den Plänen des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund 40 barrierefreie Wohnungen entstehen. © Martina Niehaus © Martina Niehaus

Das bedeutet: Nicht mehr lange, und die grünen Büsche und Gräser werden weichen. Wolfgang Scharenberg freut sich: „Das heißt für uns, dass auf jeden Fall Anfang Februar 2022 die Tiefbauarbeiten losgehen können.“ Gleichzeitig dämpft er seinen Optimismus ein wenig: „Vorausgesetzt, es kommen nicht allzu starker Frost oder irgendeine andere Wetterkatastrophe.“

Das Interesse ist groß: „Die Menschen freuen sich“

Ansonsten sei alles weiterhin „sehr positiv“ im Zusammenhang mit diesem Projekt. „Die Nachfrage für die entstehenden Wohnungen ist hoch, offenbar freuen sich die Menschen in der Gegend auf den Neubau“, sagt Wolfgang Scharenberg. Wenn es keine größeren Verzögerungen gibt, könnten die ersten Wohnungen im Sommer 2023 bezogen werden.

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Begegnungen mit interessanten Menschen und ganz nah dran sein an spannenden Geschichten: Das macht für mich Lokaljournalismus aus.
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Martina Niehaus