Der Neubau des Seniorenheims „Weiße Taube“ am Hombrucher Bogen ist schon weit fortgeschritten. © Britta Linnhoff
Umzug

Weiße Taube schon fast im Anflug: Neubau für Seniorenheim bald fertig

Das riesige Neubaugebiet am Luisenglück ist für den gesamten Stadtteil in dieser Größenordnung etwas Besonderes. Für das Seniorenheim „Weiße Taube“ ist das ein Meilenstein.

Mit jedem Stein wächst die Vorfreude bei allen Beteiligten: Die 80 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims „Weiße Taube“ bekommen zum Jahresende ein neues Zuhause.

Das wächst am Luisenglück in Hombruch. Vor knapp einem Jahr war hier die Grundsteinlegung. Inzwischen ist jede Menge geschafft, auch wenn man Corona-bedingt zeitlich den ursprünglichen Planungen ein bisschen hinterherhinkt.

Das ist für Martin Kaiser, Geschäftsführer der gemeinnützigen Dortmunder Senioren GmbH, kein Problem. „Wir haben ja keine Not, keinen Zeitdruck“, sagt er. Der Mann, der lange an der Spitze der Dortmunder Seniorenheime stand, beendet mit diesem Projekt sein Berufsleben – und ist sehr glücklich damit.

Die Vorfreude auf ein neues, modernes Haus ist groß. Auch, weil es an einem schönen Stück des „neuen Hombruch“ liegt, nicht so abseits wie jetzt an der Weißen Taube, sondern zum Beispiel mit Spielplatz und Kita und der neuen Polizeiwache nebenan.

Ende September den Neubau „besenrein“ übernehmen

Martin Kaiser geht davon aus, dass man wohl Ende September das Haus „besenrein“ übernehmen könne. Dann beginnt für die Seniorenheim gGmbH die Arbeit, die Räume entsprechend einzurichten: Es geht sowohl um die Zimmer (es sind nur noch Einzelzimmer statt bisher Zwei- und Einbettzimmer) als auch um Küche und Büros.

Es müssen Möbel jeder Art her, Betten, Aktenschränke und Schreibtische. Bezugsfertig eingerichtet werden auch die beiden Wohngemeinschaften mit jeweils 12 Zimmern, die dem Haus angegliedert werden.

Ende Oktober, Anfang November, soll dann der große Umzug stattfinden. Und der, so sagt der Leiter der städtischen Seniorenheime, „geht ja nicht an einem Vormittag“. Er selbst rechnet mit etwa vier bis sechs Wochen, bis alles da ist, wo es hinsoll.

Das Seniorenheim „Weiße Taube“ am Ende der gleichnamigen Straße: Zum Ende des Jahres ziehen die Bewohner voraussichtlich um.
Das Seniorenheim „Weiße Taube“ am Ende der gleichnamigen Straße: Zum Ende des Jahres ziehen die Bewohner voraussichtlich um. © Marc D. Wernicke © Marc D. Wernicke

„Schauen, was mit dem Haus überhaupt möglich ist“

Und dann, wenn der Umzug geschafft ist? „Wir ziehen jetzt erst mal um“, sagt Martin Kaiser. „Und dann schauen wir, was mit dem Altbestand überhaupt möglich ist.“ Denn das könne man unmöglich jetzt, wo das Haus noch bewohnt ist, klären. „Wir können da ja den Leuten nicht sagen, du kannst jetzt nicht in dein Zimmer, weil wir hier mal eben eine Kernbohrung machen“, sagt Martin Kaiser.

Traditionell sei es ja so, dass man Altbestand in Serviceanlagen umbaue. Aber man müsse eben schauen, ob es baulich (das Gebäude ist etwa 50 bis 60 Jahre alt) und auch vom Standort her Sinn mache. Denn der sei doch sehr „solitär“. Das Seniorenheim Weiße Taube liegt recht abseits am Ende der gleichnamigen Straße.

Das werde dann alles nicht mehr seine Aufgabe sein, weil er sich dann im Ruhestand zum Beispiel um Enkelkinder statt um Seniorenheime kümmern wird, so Martin Kaiser.

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Britta Linnhoff

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