Vieles kommt raus und in den Baucontainer: Der Penny in Lügendortmund wird derzeit umgebaut. © Natascha Jaschinski
Supermarkt

Discounter-Umbau: Im „Super-Penny“ sollen auch die Kinder gern einkaufen

Fünf Tage lang stehen die Penny-Kunden vor verschlossenen Türen: Eine Filiale des Discounters im Dortmunder Westen wird umgebaut. Eine Neuerung dürfte vor allem die jüngsten Kunden freuen.

Die Märkte in Marten und Westerfilde war schon dran, nun bekommt auch der Penny-Markt in Lütgendortmund ein Facelifting: Seit Montag (27.9.) wird der Discounter an der Lütgendortmunder Straße 144 umgebaut – wie nach und nach alle Penny-Märkte der Region.

Das Werbeversprechen geht in die Vollen: „Liebe Nachbarn, hier entsteht für euch der neuste Penny der Welt“, heißt es auf dem Plakat, das neben dem Eingang hängt. Auch vom „Super-Discount“ ist die Rede. Hierzu muss aus dem alten Penny anscheinend vieles raus: Im Baucontainer landen Regale, Beschriftungstafeln und Aufsteller. Denn: Die Präsentation der Waren wird sich laut Penny-Pressestelle ändern.

Produkte werden nun in Nischen präsentiert

„Die Produktpalette bleibt komplett gleich, aber die Ware wird anders aufgebaut und sortiert“, erklärt Sprecherin Marlen Winkler. Die Grundidee ist: Alles, was zu einem Produktbereich gehört, soll zusammenstehen. In einer Nische. So soll es zum Beispiel eine Nische zum Thema „Frühstück“ geben, damit man nicht in der Mitte des Markts Brotaufstriche einpackt und dann merkt, für Toast oder Brot muss man noch mal ganz woanders hin.

Ein „Super-Discount“ soll aus der Penny werden. So verspricht es zumindest die Eigenwerbung.
Ein „Super-Discount“ soll aus der Penny werden. So verspricht es zumindest die Eigenwerbung. © Natascha Jaschinski © Natascha Jaschinski

Lange Regalfluchten werden also abgeschafft. Nur für Eilige wird es eine Abkürzung zur Kasse geben. Ansonsten soll der Kunde sich in den Nischen „wohlfühlen“ und lange „verweilen“. Damit auch die Kleinsten gern bleiben, werden im neuen Penny zum ersten Mal Kindereinkaufswagen bereitstehen. Das Penny-Rot wird etwas dezenter eingesetzt. Das Logo bleibt zwar, ansonsten setzt man laut Pressestelle mehr auf Anthrazit. Zum Beispiel bei den Türrahmen.

Der umgebaute Penny öffnet am Samstag, 2. Oktober, um 7 Uhr, wieder. Besondere Angebote wird es an dem Tag nicht geben. Und auch auf die wöchentliche Aktionsware müssen die Lütgendortmunder weiterhin verzichten. Sie wird schon länger nicht mehr in der Filiale angeboten. Der Markt sei dafür zu klein, so die Pressestelle. Und daran ändere der Umbau nichts.

Über die Autorin
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
Ist fürs Journalistik-Studium vor 20 Jahren nach Dortmund gezogen und hat danach jahrelang in der Nachrichtenredaktion gearbeitet. Lebt schon lange im Dortmunder Westen und freut sich, hier und in Castrop-Rauxel auch journalistisch unterwegs zu sein.
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Natascha Jaschinski