Blick von der Franz-Schlüter-Straße im Norden in das Emschertal. Unter dem Hansa-Brückenzug (im Hintergrund) soll die Lücke im Emscher-Weg geschlossen werden. © Uwe von Schirp
Mobilitätswende

Gute Nachricht: Planung für Lückenschluss am Emscher-Weg läuft bereits

Die Gefahr ist auf 900 Metern allgegenwärtig. Eine Lücke im Emscher-Weg zwingt Radfahrer, über einen schmalen Schutzstreifen zu fahren. Sie fordern eine Lösung. Und die ist bereits greifbar.

Gut 900 Meter ist die Gefahrenstelle lang. Radfahrer monieren eine Lücke im Emscher-Weg. Ob Berufspendler oder Freizeitradler: Auf der Franziusstraße und Franz-Schlüter-Straße in Dortmund-Huckarde sind sie Gefahren ausgesetzt. Sie müssen über einen schmalen Schutzstreifen oder den Bürgersteig strampeln.

Die Bezirksvertretung Huckarde möchte diesen Missstand ändern und bat in ihrer Novembersitzung Stadtverwaltung und Emschergenossenschaft (EG), eine eigene Trassenführung im Emschertal zu prüfen.

„Arbeiten bereits an einer Lösung“

Auf Anfrage dieser Redaktion kommen von Stadt und Wasserwirtschaftsverband positive Nachrichten. „An der Ecke arbeiten wir bereits an einer Lösung“, schreibt Ilias Abawi, Leiter Kommunikation und Marketing bei der EG. „Es wird aktuell die Machbarkeit geprüft, genau dieses Nadelöhr zu beheben, da die Situation auch aus unserer Sicht nicht optimal ist.“

Noch etwas konkreter antwortet die Dortmunder Stadtverwaltung. Geplant sei eine direkte gewässernahe Wegeführung entlang der Emscher unter den Eisenbahnbrücken des Hansa-Brückenzugs hindurch, schreibt Stadtsprecher Maximilian Löchter.

Ziel sei eine „qualitativ hochwertige Wegeführung“ als Teil der Emscherpromenade. Zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) werde der Emscher-Weg eine zentrale Wegeverbindung und Teil der Emscherpromenade.

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Freier Mitarbeiter
Geboren 1964. Dortmunder. Interessiert an Politik, Sport, Kultur, Lokalgeschichte. Nach Wanderjahren verwurzelt im Nordwesten. Schätzt die Menschen, ihre Geschichten und ihre klare Sprache.
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Uwe von Schirp

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