Wahlplakate der MLPD sind im Jungferntal angezündet worden. (Symbolbild) © Johannes Brüne (Archiv)
Sachbeschädigung

Mehrere Wahlplakate in Dortmund angezündet und verbrannt

Unmittelbar nach der Bundestagswahl sind im Dortmunder Westen Wahlplakate der MLPD angezündet worden. Wie häufig passiert sowas im Dortmunder Westen?

In der Nacht vom Wahlsonntag auf Montag (27.9.) sind im Jungferntal 16 Plakate der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) angezündet und verbrannt. Das hat die MLPD mitgeteilt.

Polizei bestätigt den Vorfall

Polizeisprecherin Nina Kupferschmidt bestätigte unserer Redaktion, „dass eine entsprechende Anzeige bei unserem hiesigen Staatsschutz vorliegt und die Ermittlungen aufgenommen wurden“.

Betroffen waren Plakate der MLPD in der Bothe- und der Jungferntalstraße. Der Polizei zufolge liegen bislang keine Hinweise auf die Täter vor. Bei Hinweisen können sich Zeugen an den Kriminaldauerdienst unter Tel. 0231/132-7441 wenden.

MLPD vermutet faschistischen Anschlag

Die MLPD selber hat eine Vermutung, wer hinter dem Anschlag steckt: „Da im Vorfeld der Bundestagswahl kaum ein Plakat beschädigt beziehungsweise zerstört worden ist, liegt die Annahme nahe, dass es sich um einen faschistischen Anschlag handelt“, heißt es in der Pressemitteilung.

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2002 in Bochum geboren, aufgewachsen in Dortmund, BVB-Fan. Seit dem Abitur 2020 als freier Mitarbeiter für die Ruhr Nachrichten unterwegs. Immer auf der Suche nach guten Geschichten am Puls der Stadt.
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