Dr. Roberto Baldini-Borsich übergibt seine Praxis in die Hände von Pinar Servet Koyuncu. © Holger Bergmann
Neue Augenärztin

Nachfolgerin gefunden: Dortmunder Augenarzt hört nach 29 Jahren auf

Vor 29 Jahren war Dr. Roberto Baldini-Borsich Erstmieter in dem damals neuen Ärztehaus an der Roßbachstraße in Huckarde. Nun geht er in Rente. Aber seine Patienten können weiterhin kommen.

Mit 66 Jahren hat sich Dr. Roberto Baldini-Borsich dazu entschieden, seinen Ruhestand anzutreten. Auschlaggebend dafür, dass er seine Patienten mit gutem Gefühl zum Ende des Jahres verlässt, ist: Er kann sie in bewährte Hände übergeben.

Bereits seit einem Jahr praktiziert die Nachfolgerin, Pinar Servet-Koyuncu (41), in der Augenarzt-Praxis, damit die Kunden sie kennenlernen können. Und im Laufe von 29 Jahren sind viele Patienten zusammen gekommen. 65.000 Namen umfasst die Kartei von Roberto Baldini-Borsich. Nicht alle sind noch aktive Patienten, aber immerhin.

Pinar Servet-Koyuncu wurde in Castrop-Rauxel geboren und lebt auch dort. Ihr Mann Dr. Deniz Koyuncu ist ebenfalls Augenarzt und praktiziert in Dortmund an der Münsterstraße.

Gegenseitige Unterstützung

Die beiden Praxen arbeiten seit Jahren in einer sogenannten „überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaft“ zur gegenseitigen diagnostischen Unterstützung zusammen.

Pinar Servet-Koyuncu arbeitete bis zu ihrem Wechsel nach Huckarde in der Augenklinik des St.-Johannes-Hospitals. Die Mutter von zwei Kindern erfüllt sich damit ihren Traum von der eigenen Praxis.

Und da gibt es noch Einiges zu tun. „Wir müssen jetzt die Digitalisierung angehen“, sagt die Augenärztin. Davon werden die Patienten nicht viel mitbekommen, zumal Pinar Servet-Koyuncu alle vier Mitarbeiterinnen übernommen hat.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Holger Bergmann ist seit 1994 als freier Mitarbeiter für die Ruhr Nachrichten im Dortmunder Westen unterweg und wird immer wieder aufs neue davon überrascht, wieviele spannende Geschichten direkt in der Nachbarschaft schlummern.
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Holger Bergmann

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