E-Scooter

Rätsel um E-Scooter in der Sperrzone

E-Scooter sind in der Dortmunder Innenstadt sehr präsent. Doch nun hat ein E-Scooter des Anbieters „Lime“ in Huckarde gestanden. Wie er genau dort hingekommen ist
Ein herrenloser E-Scooter der Firma Lime ist im Tobiaspark abgestellt worden. Dabie ist das Unternehmen in Lünen gar nicht vertreten. © Quiring-Lategahn

Um einen E-Scooter ausleihen zu können, braucht es zunächst eine App. Damit kann jeder Mieter sehen, wo er am Ende der Fahrt den Roller parken kann.

Westlich des Kreuzviertels beginnt in Dortmund die sogenannte rote Zone. Heißt: Dort können die E-Scooter nicht geparkt werden beziehungsweise, wer dort die Fahrt beendet, zahlt dennoch weiter Miete.

„Die Miete kann generell nur innerhalb des Betriebsgebiets beendet werden“ bestätigt Alexander Graf von Pfeil, General Manager von „Lime“. Wie also ist es möglich, dass am Montagmorgen ein E-Scooter des Anbieters „Lime“ in der Arminiusstraße in Huckarde parkte, wie ein Leser berichtet?

Geparkte E-Scooter werden auch mit Bus und Bahn bewegt – jedoch illegal

„Wir vermuten, dass jemand den E-Scooter mit der Bahn dorthin gebracht hat“, lautet die Antwort von Alexander Graf von Pfeil. So können bereits legal geparkte Roller nachträglich in andere Stadtteile bewegt werden.

In einem solchen Falle sammelt ein Mitarbeiter die „Falschparker“ ein und bringt sie zurück ins Betriebsgebiet.

Bis dahin können sie jederzeit wieder ausgeliehen werden, sodass ein Rückweg aus der Sperrzone zurück ins eigentliche Betriebsgebiet für den Nutzer möglich ist.

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