Tierschützer protestieren bei Tante Amanda mit Kunstblut gegen den Verkauf von Gänsestopfleber. © Thomas Schroeter
Bei Tante Amanda

Re-Live: Tierschützer demonstrieren effektvoll gegen Stopfleber

Tierschützer demonstrieren am Restaurant Tante Amanda gegen den Verkauf von Gänsestopfleber. Wir waren vor Ort und berichteten in einer Liveübertragung von der Demo im Dortmunder Westen.

Im Restaurant Tante Amanda in Westerfilde steht Gänsestopfleber – auch Foie gras genannt – auf der Speisekarte während des „Menuekarussells“, das noch bis Ende Oktober läuft.

Gegen das Angebot gibt es Proteste von Tierschützern. Die haben Tante-Amanda-Betreiber Franz-Josef Leuthold nicht dazu bewegt, die Stopfleber von der Karte zu nehmen, wie es etwa ein Restaurant im Dortmunder Süden getan hat.

Darum demonstrierte die Tierschutzorganisation Peta am Sonntag, 24. Oktober, seit 12 Uhr bei Tante Amanda gegen die Stopfleberproduktion und den Verkauf im Westerfilder Restaurant an der Mosselde.

Für die Aktion wurde eine junge Dame an einen Tisch gefesselt und „gemästet“. Aus dem Mund der Aktivistin tropft dabei Kunstblut. Weitere Freiwillige machen mit Postern, Schildern und Redebeiträgen auf das Tierleid hinter Stopfleber aufmerksam.

„Enten und Gänse sind sensible und hochsoziale Vögel“

Das Protestteam von Peta verlangt, das Produkt von der Speisekarte zu streichen und stattdessen tierleidfreie Alternativen, wie Joie Gras, in das Sortiment aufzunehmen.

Über den Autor
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
1961 geboren. Dortmunder. Jetzt in Castrop-Rauxel. Vater von drei Söhnen. Opa. Blogger. Interessiert sich für viele Themen. Mag Zeitung. Mag Online. Aber keine dicken Bohnen.
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Thomas Schroeter