Immer mehr Häuser in Dortmund bekommen Zugang zum Glasfasernetz. Momentan wird Kirchlinde versorgt. © picture alliance/dpa
Dokom21

Schnelles Internet: Dortmunder Stadtteil profitiert von Glasfaser-Ausbau

Eine Download-Geschwindigkeit von 1000 Mbit/s? Keine Ruckler mehr auf dem Bildschirm? Flüssiges Streamen? Das ist bald kein Traum mehr. Das Glasfasernetz im Dortmunder Westen wird ausgebaut.

Man wird schon mal misstrauisch, wenn ein Mann in der Mitarbeiterkleidung eines städtischen Unternehmens an der Haustür klingelt und Produkte anbietet. Da ist man erstmal zurückhaltend.

Doch an den Haustüren in Kirchlinde klingelt in diesen Tagen tatsächlich ein autorisierter Mitarbeiter von Dokom21. Und er bringt gute Neuigkeiten für den Stadtteil.

Demnach bekommt Kirchlinde schnelles Internet. Kirchlinder können sich laut Dokom21 ab sofort einen Anschluss an das Glasfasernetz bestellen. Eine Glasfaser überträgt Daten durch optische Signale in Lichtgeschwindigkeit. Im Gegensatz zu Kupferleitungen soll das eine schnelle und zugleich stabile Internetanbindung ermöglichen.

Staatliche Förderung

Den Startschuss für den Breitbandausbau in Dortmund gab es im August dieses Jahres auf dem ehemaligen Kraftwerksgelände „Knepper“ . Der Aufbau des Glasfasernetzes wird staatlich gefördert.

Rund 48,5 Millionen Euro kommen laut Dokom21 aus dem Bundesförderprogramm „Breitband“. Dazu kommen die Landesförderung und der kommunale Eigenanteil. Insgesamt stehen rund 97 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Breitbandausbau in Dortmund ist in über 90 Abschnitte, sogenannte „Cluster“, unterteilt. Insgesamt soll der Glasfaserausbau in der Stadt in vier Jahren abgeschlossen sein.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Holger Bergmann ist seit 1994 als freier Mitarbeiter für die Ruhr Nachrichten im Dortmunder Westen unterweg und wird immer wieder aufs neue davon überrascht, wieviele spannende Geschichten direkt in der Nachbarschaft schlummern.
Zur Autorenseite
Holger Bergmann

Corona-Newsletter

Alle wichtigen Informationen, die Sie zum Leben in der Corona-Pandemie benötigen, sammeln wir für Sie im kostenlosen Corona-Newsletter. Jetzt abonnieren!

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.