Tagesbruch

Tagesbruch an Hauptverkehrsstraße im Dortmunder Westen

Auf einer wichtigen Straße im Dortmunder Westen hat sich ein Tagesbruch ereignet. Der Verkehr ist beeinträchtigt, die Stadt prüft, ob sich der Schaden noch ausweitet.
Groß ist die Absperrung nicht um den Tagesbruch auf der Emscherallee. Aber am Freitagnachmittag sind die Auswirkungen dennoch spürbar. © Holger Bergmann

Mitarbeiter des Tiefbauamtes haben am Freitag (8.10.) einen Tagesbruch auf der Emscherallee im Dortmunder Westen entdeckt. Der Ort des Tagesbruchs ist rund 500 Meter von der Stelle entfernt (Emscherallee/Lidberghstraße), an der 2018 die Straße abgesackt und ins Rutschen gekommen war. Einen Zusammenhang mit dem anderen Tagesbruch sieht man aber derzeit nicht.

Wie Stadtsprecher Christian Schön mitteilt, befindet sich der Tagesbruch kurz vor der T-Kreuzung mit der Buschstraße. Das Loch hat einen Durchmesser von etwa 10 Zentimeter und ist circa 1 Meter tief.

Gulli in der Nähe des Tagesbruchs

Da sich der Tagesbruch unmittelbar neben dem Gulli befindet, vermutet die Stadt dort die Ursache.

Es gibt Einschränkungen für den Verkehr, die sich aber aktuell noch in Grenzen halten. Aktuell sei lediglich das Linksabbiegen von der Emscherallee auf die Buschstraße unterbunden. heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Kleines Loch, große Wirkung: 10 Zentimeter im Durchmesser misst der Tagesbruch, der 1 Meter tief sein soll.
Kleines Loch, große Wirkung: 10 Zentimeter im Durchmesser misst der Tagesbruch, der 1 Meter tief sein soll. © Holger Bergmann © Holger Bergmann

Der Notdienst des Tiefbauamtes werde den Bereich um den neuen Tagesbruch am Wochenende verstärkt kontrollieren. Sollte sich das Loch vergrößern, könne es zu weiteren Verkehrseinschränkungen kommen.

Außerdem, so kündigte es Stadtsprecher Christian Schön an, werde am Montag auf eine provisorische Baustellenampel umgestellt . Der Verkehr werdedann auf der Emscherallee einspurig geführt. Zusammen mit der Einmündung Buschstraße gibt es dann drei Verkehrsrichtungen, die abwechselnd geschaltet werden.

„Das Tiefbauamt bemüht sich um eine schnelle Reparatur“, schreibt Schön. Allerdings müsse zunächst überprüft werden, ob an dieser Stelle Blindgängerverdachtspunkte bekannt sind, um diese potenzielle Gefahr auszuschließen. Das Ordnungsamt werde dies in Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Arnsberg ermitteln.

Sobald fest steht, wann die Reparaturarbeiten beginnen können, werde es neue Informationen geben.