Die Fernwärmeleitungen zwischen den Fundamenten der Wischlinder Brücke sind neu ummantelt worden. Eine Vorarbeit für den anstehenden Brückenneubau. © Holger Bergmann
Revierpark Wischlingen

Wichtige Fußgänger-Brücke ist im Bau: Montage aber erst im kommenden Jahr

Es glitzert und glänzt an der Höfker-Straße in Wischlingen. Das liegt an der neuen Verkleidung von zwei Fernwärmeleitungen. Der erste Hinweis auf den baldigen Bau einer neuen Brücke.

Dass der feuchte Boden zwischen dem Revierpark und dem Schulzentrum an der Höfkerstraße ein Bach ist und den Namen Weustgraben trägt, wissen wohl nur wenige Menschen.

Dass der Weustgraben aber den Weg zur Bushaltestelle Wischlingen quert und für einem Umweg sorgt, das wissen alle Schüler von Reinoldus- und Schiller-Gymnasium und Wilhelm-Busch-Realschule.

Denn im Dezember vergangenen Jahres wurde die Brücke über den Bach, die den Weg zu den Bussen enorm verkürzte, abgerissen. Es war eine Holzbrücke und das Holz hatte sich einen Pilz eingefangen.

Doch in diesem Monat bekamen die Fernwärmeleitungen, die früher unter der Brücke versteckt lagen und seit dem Abriss freiliegen, eine neue Verkleidung. Die Gasleitung daneben wurde nicht neu verkleidet.

Feuchter Boden verhindert Einsatz schweren Geräts

Auf Anfrage dieser Redaktion bestätigte die Stadt Dortmund, dass der Bau einer neuen Brücke auch nicht mehr lange auf sich warten lässt. „Der Auftrag zur Lieferung eines Fertigteilbrückenüberbaus aus Stahl ist bereits vergeben worden“, berichtet Stadtsprecher Christian Schön.

Die Planung und die Produktion dauerten in der Regel rund 15 Wochen, sodass mit der Montage im ersten Quartal 2022 zu rechnen sei. Spannend wird sein, wie schwer die Montage wird. Beim Abriss verhinderte der feuchte, tiefe Boden den Einsatz schweren Geräts. Die Bauarbeiter mussten die Holzbrücke Stück für Stück mit einer Kettensäge zerkleinern.

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Freier Mitarbeiter
Holger Bergmann ist seit 1994 als freier Mitarbeiter für die Ruhr Nachrichten im Dortmunder Westen unterweg und wird immer wieder aufs neue davon überrascht, wieviele spannende Geschichten direkt in der Nachbarschaft schlummern.
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Holger Bergmann