Immer wieder bilden sich lange Schlangen vor den Baustellen-Ampeln. Verkehrsteilnehmer, die zur B1 wollen oder von dort kommen, müssen damit noch eine Weile leben. © Beate Dönnewald
Staugefahr

Wochenlange Baustellen-Bremse kurz vor der B1 geht in die Verlängerung

Eigentlich sollte der Verkehr schon lange wieder problemlos rollen. Doch die Baustelle auf einer beliebten Route zur B1 bleibt länger als geplant. Bereits seit Wochen staut sich hier der Verkehr.

In einem Rutsch können Autofahrer und Co. nur selten die Baustellen-Ampeln passieren. Vor allem während des Berufsverkehrs bilden sich davor immer wieder längere Staus.

Die Baustelle auf der Brennaborstraße in Dortmund-Oespel wurde bereits Mitte Juli 2021 eingerichtet. Die Markus-Gerold-Dienstleistungs-GmbH braucht für den Bau ihres „Büroquartiers Sebrathweg“ einen Teil der rechten Fahrbahn (Fahrtrichtung Dorstfeld). Deshalb regeln seitdem Baustellen-Ampeln die einspurige Verkehrsführung.

Ein Fahrstreifen neben dem Neubau wird unter anderem als Materiallager benötigt.
Ein Fahrstreifen neben dem Neubau wird unter anderem als Materiallager benötigt. © Beate Dönnewald © Beate Dönnewald

Stadt verlängert Genehmigung

Eigentlich sollte der „Spuk“ Anfang September vorbei sein. Solange galt die erste Genehmigung der Stadt Dortmund für die Baustellen-Verkehrsführung im Zuge des Neubaus. Doch noch immer stehen Verkehrsteilnehmer auf dieser beliebten B1-Route in beiden Fahrtrichtungen vor roten Ampeln. „Die Genehmigung wurde bis zum 15.11.2021 verlängert“, berichtet Stadtsprecher Christian Schön auf Anfrage dieser Redaktion.

Im Bereich der Baustelle müssen sich die Verkehrsteilnehmer eine Fahrspur teilen.
Im Bereich der Baustelle müssen sich die Verkehrsteilnehmer eine Fahrspur teilen. © Beate Dönnewald © Beate Dönnewald

Zusätzlich laufen im Bereich Brennabor-/Sebrathweg seit Montag (4.10.) Kanal-Anschlussarbeiten, die bis zum 29. Oktober dauern sollen. Die Zufahrt in den Sebrathweg, der unter anderem zum Friedhof Oespel führt, ist dadurch erschwert.

Das „Büroquartier Sebrathweg“ soll im Frühjahr 2022 bezugsfertig sein. Auf dem 10.200 Quadratmeter großen Areal entstehen fünf Gebäude mit einer Gesamtfläche von 15.500 Quadratmetern.

Über die Autorin
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
1968 geboren und seit über 20 Jahren Redakteurin bei Lensing Media. Zuständig für den Dortmunder Westen mit seinen Stadtbezirken Lütgendortmund, Mengede und Huckarde sowie für die Stadt Castrop-Rauxel.
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Beate Dönnewald