Über 1000 Regenbogenflaggen sollen bald in Dortmund wehen

Christopher-Street-Day

Zehn Tage lang werden in der ganzen Stadt Regenbogenflaggen wehen, auch Dortmunds Wahrzeichen ziehen mit. Außerdem findet in diesem Jahr wieder ein Christopher-Street-Day statt.

Dortmund

, 01.09.2021, 16:13 Uhr / Lesedauer: 2 min
So könnte es demnächst in Dortmund aussehen: Rund 1000 Regenbogenflaggen sollen ab Freitag in der Dortmunder Innenstadt wehen.

So könnte es demnächst in Dortmund aussehen: Rund 1000 Regenbogenflaggen sollen ab Freitag in der Dortmunder Innenstadt wehen. © picture alliance/dpa/BELGA

Mit der Aktion „Dortmund zeigt Flagge“ soll ein Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz gegenüber LSBTIQ-Menschen gesetzt werden – also für Menschen, die lesbisch, schwul, bi-, trans-, intersexuell sind oder eine andere queere Identität haben.

Zwischen Freitag (3.9.) und Sonntag (10.9.) läuft die Aktion. Über 1000 wehende Fahnen entlang des Dortmunder Walls weisen während des Aktionszeitraums in der Innenstadt auf „Dortmund zeigt Flagge“ hin. Organisator ist „Slado" - Dachverband der Schwulen-, Lesben-, Bisexuellen- und Transidenten-Organisationen in Dortmund.

Bereits im letzten Jahr gab es ein ähnliches Konzept

Bereits im letzten Jahr gab es ein ähnliches Konzept – damals als Ersatz für den pandemiebedingten Ausfall des Christopher-Street-Days. „Wir hoffen, dass all diese Unterstützer wieder dabei sind und dass sich in diesem Jahr noch mehr Menschen beteiligen“, sagt Mariana Bittermann von Slado.

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Als Teil der Aktion werden im Aktionszeitraum auch die Dortmunder Wahrzeichen Floriansturm und Dortmunder U in Regenbogenfarben leuchten. Der Florianturm soll dabei angestrahlt werden, das U zeigt auf seinen „Fliegenden Bildern“ täglich ab 19 Uhr die „European Rainbow Flag“.

Vereine, Firmen und Privatpersonen können sich beteiligen

An der Aktion können auch Vereine, Firmen und Bürger teilnehmen – und eine Flagge am eigenen Fahnenmast, am Balkon oder am Fenster aufhängen. Rund 300 Regenbogenflaggen werden im Rahmen der Aktion verteilt.

Am 3., 6. und 7. September können sich Interessierte zwischen 16 und 19 Uhr eine Flagge in den Räumlichkeiten der Aidshilfe Dortmund in der Innenstadt abholen. Bilder der Aktion werden unter dem Hashtag #DortmundZeigtFlagge auf den sozialen Netzwerken geteilt.

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Weitere Fahnen sind während des Aktionszeitraums per Crowdfunding-Aktion erhältlich. Die Erlöse daraus gehen an die Organisation CSD Dortmund.

CSD findet in diesem Jahr wieder statt

Höhepunkt der Aktion soll die Austragung eines Christopher-Street-Days werden. Geplant ist der CSD für Samstag, 11. September. Eine Demonstration der Vielfalt zieht an diesem Tag ab 12 Uhr vom Nordeingang des Hauptbahnhofs Richtung Friedensplatz. An der Kirche St. Joseph in der Münsterstraße wird es eine Zwischenkundgebung geben.

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Auf dem Friedensplatz ist ein Straßenfest mit mehr als 20 Infoständen geplant. Laut Polizeiangaben wurden 2000 Menschen für den CSD angemeldet, die Polizei selbst rechnet mit mehr als 1000 Teilnehmern.

Während des Christopher-Street-Days gelten Abstandsgebote und Maskenpflicht. Zugang zum Friedensplatz wird unter 3G gewährt. Auf dem Friedensplatz selbst gibt es dann ein Test- und Impfangebot.

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