1200 Studenten kritisieren Lehre an TU Dortmund

Offener Brief

Studierende der TU Dortmund kritisieren öffentlich die Hochschulleitung. In einem Offenen Brief beschweren sich die Fachschaftsräte Deutsch und Englisch über die Qualität der Lehre, Einschränkungen einzelner Fachbereiche und vor allem über eine Beschneidung der Lehramtsbildung. Die Hochschulleitung habe ihre Kritik über Jahre ignoriert. 1200 Studenten unterstützen die Kritik.

DORTMUND

, 15.08.2014, 11:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zu viele günstige Vorlesungen, zu wenig Seminare - einer der Kritikpunkte der Fachschaften an der Lehrerausbildung der TU Dortmund. 1200 Studenten unterzeichneten einen öffentlichen Protestbrief.

Zu viele günstige Vorlesungen, zu wenig Seminare - einer der Kritikpunkte der Fachschaften an der Lehrerausbildung der TU Dortmund. 1200 Studenten unterzeichneten einen öffentlichen Protestbrief.

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Die TU-Leitung äußerte sich zwar nicht zu den einzelnen Kritikpunkten, weist die Vorwürfe aber generell zurück. „Von einer Mittelkürzung kann keine Rede sein. Die TU Dortmund verwendet mehr Mittel als jemals zuvor für die Lehrerbildung“, lautet die Antwort des Rektorats. Und weiter: „Die Hochschulleitung ist verwundert über die Herausgabe eines öffentlichen Briefes. Sie steht in engem Kontakt mit den unterzeichnenden Fachschaftsräten und es haben erst vor kurzem Gespräche mit diesen stattgefunden, bei denen Differenzen nicht erkennbar waren.“ Das sehen die Initiatoren des Protestes anders: „Kritik wurde in den letzten Jahren nicht nur von den einzelnen Fachschaftsräten geäußert. Das Studierendenparlament, der AStA sowie die Fachschaftsrätekonferenz haben sich immer wieder zu einzelnen Punkten deutlich positioniert.“ Insbesondere der Lehramts-NC sei in den Gesprächen mit dem Rektorat thematisiert worden. Der Asta (Allgemeiner Studierenden-Ausschuss) bestätigt die anhaltenden Probleme.

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