12.000-Euro-Spende: Schultenhof kommt seinem Generationenkarussell einen Schritt näher

rnInklusion

Auf dem Awo-Schultenhof in Renninghausen soll bald ein besonderes Karussell stehen. Dafür braucht der Biobauernhof aber noch Spenden.

von Marc Dominic Wernicke

Renninghausen

, 16.08.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) hat am Freitag (16. August) eine Spende in Höhe von 12.000 Euro von der Sparkasse Dortmund bekommen. Die Spende kommt einem Projekt auf dem Schultenhof in Renninghausen zugute: Ein sogenanntes Generationenkarussell soll hier künftig für Freude sorgen.

„Solche besonderen Konzepte, die die Dortmunder Bürger zusammenbringen, unterstützen wir gerne“, erklärte Bernd Kompe von der Sparkasse, der den Spendenscheck an Gerda Kieninger, die Vorsitzende des AWO-Unterbezirks Dortmund, übergab. „Durch sie wird unsere Stadt Tag für Tag noch ein Stück lebenswerter und wir tragen gerne unseren Teil dazu bei.“

Ein Karussell für alle

Neben den Mitarbeiterinnen des Schultenhofs freuten sich auch die Ehrenamtlichen Monika und Gerd Mlynczak über die Spende. Sie hatten die Idee für das Generationenkarussell: „Es gibt hier auf dem Hof viele Veranstaltungen und einen Spielplatz, der von vielen Kindern genutzt wird. Wir haben uns daher überlegt, wie wir daraus einen noch schöneren Begegnungsort für alle machen könnten“, sagt Monika Mlynczak, deren Sohn selbst seit zehn Jahren auf dem inklusiven Biobauernhof an der Stockumer Straße arbeitet. „Wir kennen diese Art Karussell aus dem Rhein-Neckar-Gebiet und dachten, das wäre auch für den Schultenhof eine tolle Idee.“

12.000-Euro-Spende: Schultenhof kommt seinem Generationenkarussell einen Schritt näher

Gerd und Monika Mlynczak hatten die Idee für das besondere Karussell. Dank seiner Gestaltung soll es für junge und alte Menschen mit und ohne Behinderung nutzbar sein. © Marc D. Wernicke

Die Besonderheit des geplanten Karussells ist seine inklusive Gestaltung, die es für junge und alte Menschen sowohl mit als auch ohne Behinderung nutzbar macht: Die runde Plattform, die von Außenstehenden leicht von Hand gedreht werden kann, ist komplett ebenerdig, sodass sie auch mit Rollstühlen und Rollatoren befahren werden kann.

Neben einem stabilen Rahmen zum Festhalten verfügt das Karussell über große Sitzflächen, deren Höhe verstellt werden kann. Um das Karussell herum federt ein weicher Tartanboden etwaige Unfälle ab. Darüber hinaus soll das inklusive Spielgerät mit Sitzgelegenheiten umstellt werden, um einen offenen Ort der Begegnung auf dem Schultenhof zu schaffen.

Spendensammlung läuft

Die Spendensammlung zur Finanzierung des Karussells läuft seit Ostern. 20.000 Euro kostet das Karussell. „Wir werden auch bei unserer Hundertjahrfeier vom 30. August bis 1. September in der Innenstadt über das Projekt informieren und sind für jede Spende dankbar“, sagt die Awo-Vorsitzende Gerda Kieninger. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann das mit einer Spende tun: Empfänger ist der „Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Dortmund“ unter der IBAN DE03440501990001069691; BLZ 44050199; BIC DORTDE33XXX; Verwendungszweck „Spende Generationenkarussell“.

Lesen Sie jetzt