15 Jahre Heim-statt Tschernobyl

05.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Seit 15 Jahren unterstützt die Initiative "Heim-statt Tschernobyl" Menschen aus dem betroffenen Gebiet. Zusammen mit der belarussischen Partnerorganisation halfen sie Anwohnern, im nicht verstrahlten Norden des Landes ein neues Leben auf zu bauen. Durch ehrenamtliche Arbeitseinsätze mit bisher über 1500 Helfern aus allen Berufs- und Altersgruppen sind zwei Siedlungen mit insgesamt 50 Häusern aufgebaut worden (RN berichteten).

Ein konstruktives Zeichen gegen Tschernobyl setzen etliche Leuchtturm-Projekte wie Windkraftwerke, Sonnen-Energie-Anlagen und eine Dorfambulanz im ersten Niedrig-Energie-Haus.

Über Ergebnisse und weitere Entwicklungen will die "handlungsorientierte Bürgerbewegung" am Freitag (16. 11.) informieren und diskutieren.

Um 15 Uhr beginnt im Reinoldinum, Schwanenwall 34, das inhaltliche Programm, um 17. 15 Uhr unterbrochen von einem Imbiss. Ab 20 Uhr begegnen sich Deutschland und Weißrussland musikalisch: Die Gruppe Leontschik (Cymbal, Gitarre, Klavier) trifft auf ein Ensemble der Dortmunder Philharmoniker.

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