1500 Picknicker waren beim DJ-Picknick dabei

Westpark

Wetter wie bestellt, Publikum zahlreich, die Stimmung so sommerlich entspannt wie die Musik. Beim DJ-Picknick im Westpark wurde am Samstag deutlich, warum die Sommerfeste in Dortmunds Parks sich zur Institution gemausert haben, die man nicht missen möchte: Es sind Kurzurlaube in der City, die keinen Cent kosten.

DORTMUND

, 10.07.2016, 17:27 Uhr / Lesedauer: 1 min

Komm wie du bist – mit Fahrrad, Kind und Bollerwagen. Bring eine Decke mit, Getränke und Speisen. Streck dich auf der Wiese aus, lausche der Musik und genieße den Tag. Gut und gern 1500 Picknicker bevölkerten das Grün rund um den Baldachin, unter dem Carsten Helmich, Ingo Sänger und DPlay Platten und CDs auflegten.

Zu hören waren Disko, Deep House, Elektrofunk, tanztauglich, aber nicht im Remmidemmi-Modus. „Heute geht die Tänzerei aber früh los“, freut sich Carsten Helmich, als gegen 17 Uhr schon 35 Leute vor den Boxen schwofen. Wer sich in einigem Abstand niedergelassen hat, nimmt die Musik als angenehme Berieselung, schwatzt vielleicht mit Freunden oder bespaßt den Nachwuchs. Jeder, wie er Lust hat.

Nicht die schlechteste Art, Geld anzulegen

Man sollte sich vor Augen führen, dass das Budget für sieben DJ-Picknicks schlanke 35.000 Euro beträgt, inklusive aller Honorare, Strom, Müllentsorgung, Toilettenwagen, Security eingerechnet. Nicht die schlechteste Art, Geld anzulegen, wenn man sieht, wie viele davon profitieren. 

 

 

Das Jugendamt nutzt die Picknicks, um Sportangebote für Jugendliche („Slackline“-Balancieren oder „Headi“-Kopf-Pingpong) zu präsentieren. Beköstigt werden die Besucher von Gastronomen, die das gewisse Extra bieten: Bio-Wurst, Sandwichs mit Pfiff, Donuts und anderes. Essen und trinken, Musik und Sommerflair – was will man mehr? 

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