17 Volksbank-Filialen verlieren ihr Personal

Umstrukturierung in Dortmund

Die Dortmunder Volksbank dünnt ihr Filialnetz aus: Insgesamt 17 der bislang 41 Niederlassungen im Stadtgebiet sollen geschlossen oder in SB-Standorte ohne Personal umgewandelt werden. Wir zeigen auf einer Karte, welche Filialen betroffen sind.

DORTMUND

, 20.11.2015, 12:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das zeigt die Karte:

Rot: diese Filialen sind betroffen / blau: hier ändert sich nichts

Welche Filialen ganz dicht gemacht werden und welche umgewandelt werden, soll sich im Laufe des nächsten Jahres entscheiden. Fest steht, dass die 17 betroffenen Filialen auf jeden Fall ihre Kundenbetreuung verlieren.

Schon im Sommer hatte der Volksbank-Vorstandsvorsitzende Martin Eul angekündigt, die „Filialarchitektur“ auf den Prüfstand zu stellen. Als Gründe werden die niedrigen Zinsen genannt, die zu Ertragseinbußen bei den Banken führen, und das veränderte Kundenverhalten. Aufgrund der Digitalisierung mit den Möglichkeiten des Online-Bankings besuchten nur noch die Hälfte aller Volksbank-Kunden mehr als einmal pro Jahr eine Filiale, erklärt Eul.

Umstrukturierung läuft bis 2018

Vollzogen werden soll die Umstrukturierung des Filialnetzes zwischen 2016 und 2018. Am Ende bleiben 50 Geschäftsstellen der Dortmunder Volksbank, davon 24 in Dortmund, übrig. Entlassungen wird es keine geben

Die Dortmunder Volksbank ist auch in Hamm, Unna, Schwerte und Castrop-Rauxel vertreten. Zwei Filialen sind allein für die Mitarbeiter der Continentale- und der Signal-Iduna-Versicherungen reserviert und nicht für die Öffentlichkeit zuständig.

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