2. Sekretärin soll weiterbeschäftigt werden

Brötchen-Prozess

DORTMUND Der "Brötchen-Fall" bei den Bauverbänden Westfalen ist immer noch nicht ausgestanden. Denn mit der zweiten Sekretärin, der fristlos wegen des Verzehrs der Brötchen mit Aufschnitt gekündigt worden war, gibt es noch keine Einigung.

von Von Bettina Kiwitt

, 05.12.2009, 05:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Bauverbände hatten sich mit der Sekretärin Magdalena H.doch noch außergerichtlich geeinigt.

Die Bauverbände hatten sich mit der Sekretärin Magdalena H.doch noch außergerichtlich geeinigt.

Es gab jedoch eine weitere Sekretärin, die sich ebenfalls am Bufett bedient hatte. Sie hatte sich zwei Brötchen-Hälften mit Aufschnitt schmecken lassen. Auch dafür gab es die fristlose Kündigung nach 17 Jahren Betriebszugehörigkeit. „Wir wollen uns auch im zweiten Fall außergerichtlich einigen“, betont Andreas Seepe, Pressesprecher der Bauverbände. Man habe der Betroffenen ein Vergleichsangebot unterbreitet, dass entweder eine Abfindung oder eine Weiterbeschäftigung vorsehe.

Dass die Bauverbände in diesem Fall sogar die Weiterbeschäftigung angeboten haben, habe damit zu tun, dass man den Einzelfall betrachten müsse. Und im zweiten Fall sei das Vertrauensverhältnis nicht so empfindlich gestört worden wie im Fall von Magdalena H. Noch gebe es von der betroffenen Sekretärin allerdings keine Antwort auf das Vergleichsangebot.  

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