Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

28 Millionen Euro für die neue Feuerwache

DORTMUND Seit Jahren liegt der Bau der neuen Feuerwehr-Zentrale an der Steinstraße auf Eis. Jetzt soll alles ganz schnell gehen. Schon im Juli sollen die Bagger für den rund 28 Millionen Euro teuren Neubau anrücken.

von Von Oliver Volmerich

, 06.05.2008 / Lesedauer: 2 min
28 Millionen Euro für die neue Feuerwache

So soll die neue Feuerwache 1 nach dem Entwurf des in einem Generalplaner-Wettbewerbs siegreichen Büros agn aussehen.

Schon für diese Woche sind Sondersitzungen von Immobilien- und Bürgerdienste-Ausschuss terminiert. In der kommenden Woche soll der Rat entscheiden. Der Grund für die Eile: Ein Start der Bauarbeiten ist nur im Sommer möglich, weil Fernwärmeleitungen verlegt werden müssen. Um nicht ein weiteres Jahr ins Land gehen zu lassen, drückt die Verwaltung deshalb aufs Tempo. Denn Ziel ist, die neue Feuerwache 1 Mitte 2011 in Betrieb zu nehmen.

Bis dahin müssen reichlich Stühle und Steine verrückt werden. Denn der Betrieb der Einsatzleitstelle der Feuerwehr soll auch während der Bauarbeiten weiterlaufen. Im April 2005 hatte der Rat bereits grundsätzlich grünes Licht für den Neubau der Feuerwache nebst Lage- und Führungszentrum gegeben. Er soll die alte, in die Jahre gekommene Wache von 1976 ersetzen.

Auf 20,4 Mio. Euro hatte die Verwaltung vor drei Jahren die Kosten dafür beziffert. Inzwischen sind es 27,8 Mio. Euro. Dazu kommen noch einmal 500.000 Euro für den Abriss der alten Gebäude und 583.000 Euro an Mietkosten, weil während der Bauzeiten Teile der Feuerwehr-Verwaltung in anderen Bürogebäuden untergebracht werden müssen. Was sich unter dem Strich auf 28,9 Mio. Euro summiert.

Die Steigerung allein der Baukosten um rund 40 Prozent begründet die Verwaltung u.a. mit einem um 1200 Quadratmeter erweiterten Raumprogramm wegen zusätzlich übernommener Aufgaben. Und auch klimatechnisch will man als Vorreiter fungieren. Der Neubau soll mit Geothermie aus einem Erdsondenfeld gekühlt und beheizt werden.

In dieser Woche wird sich zeigen, ob die Politik trotz gestiegener Kosten zu ihrer grundsätzlichen Zusage für einen Neubau steht. Die SPD hatte dazu schon im Sommer vergangenen Jahres Zustimmung signalisiert und sich für einen kurzfristigen Baustart ausgesprochen.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt