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36-Jähriger beleidigt mehrere Taxifahrer - Bundespolizist schwer verletzt

Dortmunder Hauptbahnhof

Ein 36-Jähriger hat am Mittwoch mehrere Taxifahrer am Hauptbahnhof volksverhetzend beleidigt. Die Taxifahrer vertrieben den Mann - im Bahnhof dann verletzte er einen Bundespolizisten schwer.

Dortmund

23.05.2019 / Lesedauer: 2 min
36-Jähriger beleidigt mehrere Taxifahrer - Bundespolizist schwer verletzt

Ein 36-jähriger Mann hat sich vor dem Dortmunder Hauptbahnhof in volksverhetzender Art und Weise gegenüber mehreren Taxifahrern geäußert. © Michael Schnitzler

Ein Mittelhandbruch ist das Ergebnis eines Einsatzes der Bundespolizei im Hauptbahnhof. Die Beamten wollten einen Mann kontrollieren, der andere in volksverhetzender Weise beschimpft hatte.

Einsatzkräfte der Bundespolizei wurden am Mittwoch (22. Mai) gegen 1.30 Uhr zum Infopoint im Dortmunder Hauptbahnhof gerufen. Dort sollte es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen sein.

Wie Zeugen erklärten, hatte sich ein Mann in volksverhetzender Art und Weise gegenüber mehreren Taxifahrern am Taxistand vor dem Hauptbahnhof geäußert. Dabei beleidigte er diese verbal, wobei er auch kurdische Symbole und Zeichen gezeigt haben soll. Zudem habe der Mann damit gedroht, Bierflaschen auf seine Opfer zu werfen, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung.

36-Jähriger verhielt sich verbal aggressiv

Daraufhin sollen sich mehrere der Taxifahrer zusammengetan und den „Aggressor“ in Richtung Bahnhofshalle vertrieben haben. Im Bahnhof trafen die Bundespolizisten den 36-jährigen Mann an und wollten ihn überprüfen. Weil er sich auch gegenüber den Einsatzkräften verbal aggressiv verhielt, wurde der Einsatz der Bodycam angedroht und durchgeführt.

Als er mit zur Wache genommen werden sollte, weigerte er sich. Im anschließenden Handgemenge ging der Mann zusammen mit einem 29-jährigen Bundespolizisten zu Boden. Dabei brach sich der Beamte die Mittelhand und musste sich in ärztliche Behandlung begeben.

Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung gegen Taxifahrer

Gegen den türkischen Staatsangehörigen aus Hagen, der kurdischer Abstammung ist und über einen festen Wohnsitz in Hagen verfügt, wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Volksverhetzung und Widerstands eingeleitet. Weil auch der Hagener einen Strafantrag gegen mehrere Taxifahrer stellte, wurde gegen diese ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

Der verletzte Bundespolizist fällt voraussichtlich mindestens sechs Wochen aus.

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