Corona

36-jähriger Dortmunder stirbt an Covid – Inzidenz deutet auf Lockerungen

Kaum neue Corona-Fälle in Dortmund, aber ein junges Covid-Opfer – trotz sinkender Inzidenz hat es am Donnerstag auch schlechte Neuigkeiten gegeben. Vieles gibt aber Anlass zur Hoffnung.
In einem Dortmunder Krankenhaus ist ein 36-Jähriger an Covid-19 gestorben.
In einem Dortmunder Krankenhaus ist ein 36-Jähriger an Covid-19 gestorben. © picture alliance/dpa

Nur 14 neue positive Corona-Testergebnisse, davon zwei aus einer Familie – der Abwärtstrend der Zahlen hat sich am Donnerstag fortgesetzt. Das schlägt sich auch in der Inzidenz nieder, die die Stadt Dortmund berechnet hat: 20,6 dürfte sie ab sofort betragen und somit sogar deutlich unter dem 35er-Grenzwert liegen.

Ausschlaggebend ist allerdings der Wert, den das Robert-Koch-Institut um Mitternacht veröffentlicht. Leichte Abweichungen sind möglich. Dennoch dürften am Wochenende dann viele Lockerungen in Kraft treten. Die Zahlen aus den Krankenhäusern sind aber nicht so deutlich im Abwärtstrend.

36-Jähriger lag seit Mitte Mai im Krankenhaus

28 Corona-Patienten werden behandelt, so viele wie am Vortag, 13 auf Intensivstationen (+1), 11 mit Beatmung (+1). Zudem meldete die Stadt einen der jüngsten bisherigen Corona-Toten.

Ein Mann sei am Dienstag ursächlich an Covid-19. Er sei 36 Jahre alt gewesen und habe seit Mitte Mai im Krankenhaus gelegen.

In Dortmund starben damit bislang 272 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 116 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient starben aufgrund anderer Ursachen.

Aktuell in Quarantäne: 788 Menschen. Bisher gesamt mit Corona Infizierte: 28.074. Davon Genesene: 27.327 Menschen. Aktuell infiziert: 359 Menschen, Minus-Wert seit Mitte Oktober.

Bisher mehr als 5700 Fälle von Virusvarianten

Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 5754 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 5741 der Variante Alpha (B.1.1.7), 9 Fälle der Variante Beta (B.1.351) und 4 Fälle der Variante Gamma (B.1.1.28.1 – P.1). Dies ist keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle. Der Grund: Die Sequenzierung dauert mehrere Tage.

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