3D-Präsentationen kommen aus Dortmund

Cebit-Vorstellung

Interessante Neuheiten stellen Dortmunder Unternehmen auf der Cebit 2011 der Weltöffentlichkeit vor. Von Videokonferenzen, die an "Star Wars" erinnern, bis hin zum dreidimensionalen Verkaufsraum.

DORTMUND

von Von Bettina Kiwitt

, 24.02.2011, 10:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei der Firma OS Outstanding Solutions werden 3D-Hologramme entwickelt. Sie werden auf der Cebit vorgestellt.

Bei der Firma OS Outstanding Solutions werden 3D-Hologramme entwickelt. Sie werden auf der Cebit vorgestellt.

Holo-Presence ist ein holografisches Videokonferenzsystem, "das Sehgewohnheiten aufbricht", so Stephan Overkott, Mitinhaber von OS Outstanding Solutions. Tatsächlich ist es mit dem Kommunikationssystem möglich, etwa den Geschäftsführer eines Unternehmens, der in Dortmund einen Vortrag hält, sozusagen auf eine Bühne in China zu "beamen", selbstverständlich nicht physisch, sondern als lebensecht holografisch wirkende Projektion. In China auf der Bühne Die Person könne in ihrer tatsächlichen Größe auf die Bühne in China gebracht werden "in Echtzeit mit keiner spürbaren Verzögerung", versichert Overkott. Für die Darstellung eines Menschen ist dafür lediglich eine Speicherkapazität von 50 MB notwendig, "das Geheimnis der Technik ist die De- und Endkomprimierung der Daten". Letztlich könne jemand als Projektion zeitgleich an mehreren Orten der Welt gleichzeitig präsent sein und seine Präsentation abliefern. Diese ganz neuen Möglichkeiten visueller Wahrnehmung fragen bereits einige der Top 100-Unternehmen in Deutschland bei den kreativen Köpfen an der Stadtkrone Ost ab.3D aufs iPhone

Um räumliches Sehen geht es auch bei dem jungen Unternehmen visualtektur. Es hat einen 3D-Produkt-Konfigurator entwickelt, mit dem insbesondere vertriebsorientierte Unternehmen angesprochen werden sollen, so Inhaber Marco Lachmann. Auf dem iPhone oder iPad können Vertriebler die Produkte in 3D präsentieren. Besonders interessant sei dies für große Objekte wie Häuser, Fahrzeuge, Möbel, die auf dem Bildschirm in alle Richtungen bewegt werden können, so Lachmann. Außerdem haben er und sein Partner Alexander Andrejew das App "Sight3D" entwickelt. Der Nutzer kann damit die weltweit bekanntesten Sehenswürdigkeiten in 3D betrachten. Gedacht sei das Bildung-App für wissbegierige junge Leute oder Touristen. Denn bevor der Nutzer in den Genuss der 3D-Gebäude kommt, muss er einige Aufgaben lösen.

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