400 Lehrer demonstrierten auf dem Wall für mehr Geld

Warnstreik

Die angestellten Lehrer in Dortmund haben am Mittwoch gestreikt. Etwa 400 Streikende trafen sich am Morgen im Fritz-Henßler-Haus, ab 10.45 Uhr zogen sie gemeinsam mit rund 150 Verdi-Mitgliedern über den Wall in die Innenstadt. Hier finden Sie alle Infos, Fotos und Videos zur Lehrer-Demo.

DORTMUND

, 05.03.2015, 13:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Lehrer demonstrierten bereits am 5. März in Dortmund. Am Mittwoch gehen sie erneut auf die Straße.

Die Lehrer demonstrierten bereits am 5. März in Dortmund. Am Mittwoch gehen sie erneut auf die Straße.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

  • Rund 550 Gewerkschaftsmitglieder beteiligten sich an dem Streik, darunter etwa 400 Lehrer.
  • Die Tarifbeschäftigten zogen gemeinsam ab 10.45 Uhr über den Wall.
  • Wegen des Demo-Zugs waren Burgwall und Königswall in Richtung Dortmunder U für etwa eine dreiviertel Stunde gesperrt.
  • Die Kundgebung am Katharinentor hat um 11.45 Uhr begonnen und endete gegen 13 Uhr.

Aktualisierung 13.15 Uhr

Laut aber friedlich verlief die Demonstration, zu der die Lehrergewerkschaft Erziehung und Wissenschaft gemeinsam mit Verdi aufgerufen hatte. Die rund 550 Teilnehmer in Dortmund pfiffen und trommelten für gleiche Bezahlung von angestellten und verbeamteten Lehrern, für ihre Altersvorsorge und eine Erhöhung der Entgelte um 5,5 Prozent, mindestens 175 Euro monatlich.

Eindrücke von der Demo: 

 

Lehrerstreik in #Dortmund. 3/3

Ein von DoFotoTag (@dofototag) gepostetes Video am 5. Mär 2015 um 4:26 Uhr

 

Lehrerstreik in #Dortmund. 2/3

Ein von DoFotoTag (@dofototag) gepostetes Video am 5. Mär 2015 um 4:26 Uhr

 

Lehrerstreik in #Dortmund. 1/3

Ein von DoFotoTag (@dofototag) gepostetes Video am 5. Mär 2015 um 4:25 Uhr

 

Erste Meldung 10.45 Uhr

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat zu Warnstreiks aufgerufen. Die Teilnehmer gehen für eine gleiche Bezahlung von verbeamteten und angestellten Lehrern auf die Straße. Es geht um 5,5 Prozent mehr Geld im Monat - mindestens aber 175 Euro. Insgesamt gibt es in Dortmund rund 5900 Lehrer, 994 davon sind angestellt.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Dortmunder Lehrer im Warnstreik

Die angestellten Lehrer haben am Donnerstag in Dortmund gestreikt. Rund 400 Menschen zogen für eine gleiche Bezahlung über den Wall.
05.03.2015
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Rund 400 Menschen zogen am Donnerstagmittag über den Wall. Angestellte Lehrer und Verdi-Mitglieder fordern mehr Gehalt.© Foto: Oliver Schaper
Rund 400 Menschen zogen am Donnerstagmittag über den Wall. Angestellte Lehrer und Verdi-Mitglieder fordern mehr Gehalt.© Foto: Oliver Schaper
Rund 400 Menschen zogen am Donnerstagmittag über den Wall. Angestellte Lehrer und Verdi-Mitglieder fordern mehr Gehalt.© Foto: Oliver Schaper
Rund 400 Menschen zogen am Donnerstagmittag über den Wall. Angestellte Lehrer und Verdi-Mitglieder fordern mehr Gehalt.© Foto: Oliver Schaper
Rund 400 Menschen zogen am Donnerstagmittag über den Wall. Angestellte Lehrer und Verdi-Mitglieder fordern mehr Gehalt.© Foto: Oliver Schaper
Rund 400 Menschen zogen am Donnerstagmittag über den Wall. Angestellte Lehrer und Verdi-Mitglieder fordern mehr Gehalt.© Foto: Oliver Schaper
Rund 400 Menschen zogen am Donnerstagmittag über den Wall. Angestellte Lehrer und Verdi-Mitglieder fordern mehr Gehalt.© Foto: Oliver Schaper
Rund 400 Menschen zogen am Donnerstagmittag über den Wall. Angestellte Lehrer und Verdi-Mitglieder fordern mehr Gehalt.© Foto: Oliver Schaper
Rund 400 Menschen zogen am Donnerstagmittag über den Wall. Angestellte Lehrer und Verdi-Mitglieder fordern mehr Gehalt.© Foto: Oliver Schaper
Rund 400 Menschen zogen am Donnerstagmittag über den Wall. Angestellte Lehrer und Verdi-Mitglieder fordern mehr Gehalt.© Foto: Oliver Schaper
Rund 400 Menschen zogen am Donnerstagmittag über den Wall. Angestellte Lehrer und Verdi-Mitglieder fordern mehr Gehalt.© Foto: Oliver Schaper
Rund 400 Menschen zogen am Donnerstagmittag über den Wall. Angestellte Lehrer und Verdi-Mitglieder fordern mehr Gehalt.© Foto: Oliver Schaper
Rund 400 Menschen zogen am Donnerstagmittag über den Wall. Angestellte Lehrer und Verdi-Mitglieder fordern mehr Gehalt.© Foto: Oliver Schaper
Rund 400 Menschen zogen am Donnerstagmittag über den Wall. Angestellte Lehrer und Verdi-Mitglieder fordern mehr Gehalt.© Foto: Oliver Schaper
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Von den rund 400 streikenden Lehrern auf dem Wall stammen am Donnerstag laut Auskunft von Volker Maibaum, Dortmunder GEW-Vorsitzender, etwa 300 aus Dortmund.

Großes Chaos bleibt aus

Zwar waren die Streiks frühzeitig angekündigt worden, allerdings sind an mehreren Schulen auch Lehrer erkrankt. Doch das große Chaos bleibe voraussichtlich aus' tag=', sagt Detlef Elsenau, Sprecher der Dortmunder Gymnasien.

Zug über den Wall

Ab 8.30 Uhr haben sich die Lehrer im Streiklokal im Fritz-Henßler-Haus getroffen. Nach einem Frühstück mit Infos zum Stand der Tarifverhandlungen zogen sie gegen 10.45 Uhr zusammen mit der Gewerkschaft Verdi über den Wall in die Innenstadt. Burgwall und Königswall müssen deshalb vorübergehend in eine Richtung gesperrt bleiben. In Höhe des Dortmunder U biegt der Demo-Zug in Richtung Katharinentor ab.

Gemeinsam weiter

Verdi hatte auch die Tarifbeschäftigten, Auszubilden­den und Praktikanten des Amts- und Landgerichts, des Arbeits- und Sozialgerichts, der Staatsanwaltschaft, der Finanzämter, der Technischen Universität und der Fachhochschule, des Materialprü­fungsamtes und des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW zu Warnstreiks aufgerufen. Etwa 150 Betroffene haben ihre Demonstration um 10 Uhr im Gerichtsviertel begonnen.

Stau auf dem Wall

Sie schlossen sich ab 11.30 Uhr dem Demo-Zug der GEW an. Das führt schon früh zu Problemen im Stadtverkehr:

Streikbedingter Stau. Staubedingter Streik. #Dortmundpic.twitter.com/l3RmvyejvS

— Danny Trapp (@DannyTrapp)

Die Abschlusskundgebung mit der GEW-Landesvorsitzenden Dorothea Schäfer ist gegen 12 Uhr am Katharinentor geplant.

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