4615 neue Fünftklässler - Schüler-Boom ab 2017

Anmeldezahlen in Dortmund

4615 Schüler werden im nächsten Schuljahr an Dortmunds weiterführende Schulen wechseln - mehr als jeder dritte geht an ein Gymnasium, weniger als jeder zwanzigste an eine Hauptschule. Bei den Schülerzahlen sagt eine Dortmund in den kommenden Jahren eine rasante Entwicklung voraus.

DORTMUND

, 30.03.2016, 17:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schuldezernentin Daniela Schneckenburger hat am Mittwoch die neuesten Anmeldezahlen vorgestellt. Von 4615 Grundschülern, die im Sommer auf eine weiterführende Schule wechseln, werden 35,7 Prozent auf ein Gymnasium gehen (34,2 Prozent im Vorjahr). Rechnet man das Mallinckrodtgymnasium und das Privatgymnasium auf der Stadtkrone-Ost hinzu, die nicht in städtischer Trägerschaft stehen, sind es sogar mehr als 40 Prozent.

Danach stehen mit einer Anmeldequote von 28,7 Prozent (28,5 Prozent) die Gesamtschulen an zweiter Stelle. Unter Berücksichtigung von Anmeldungen Dortmunder „Schulübergänger“ in Nachbargemeinden steigt die Anmeldequote bei den Gesamtschulen auf über 30 Prozent. Fast jeder vierte Grundschüler wechselt auf eine Realschule (24,6 Prozent). Damit ist die Nachfrage etwas geringer als im Vorjahr (25,4 Prozent). Mit 3,9 Prozent ist der Anteil der künftigen Hauptschüler fast unverändert niedrig (4 Prozent).

Die aktuellen 5000 Schulplätze reichen bald nicht mehr

Obwohl die fast 900 Flüchtlingskinder in den Aufgangklassen der Grundschulen noch nicht berücksichtigt sind, lässt sich schon jetzt aus der Statistik ablesen, dass Dortmund wächst. Die Prognosezahlen gehen nach oben weit über 5000 Schulübergänger.

„Damit werden die nötigen Plätze durch die aktuellen Zahlen nicht gedeckt, sagt die Schuldezernentin, „wir brauchen eine Planung, die das in den nächsten Jahren mitberücksichtigt.“ Dabei setzt sie – wie die Vorsitzende des Schulausschusses Saziye Altundal-Köse – auf finanzielle Unterstützung des Landes. Derzeit verfügen Dortmunds weiterführende Schulen über rund 5000 Plätze für Fünftklässler.

Dabei ist die Entwicklung der Fünftklässler-Zahlen nicht linear, sondern starken Schwankungen unterworfen, die auf die unterschiedliche Stärke der Jahrgänge zurückgehen:

 

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