48-Jähriger verteilt Kopfstoß im Zug und wird mit Teppichmesser bedroht

Heftiger Streit

Ein Streit im RE1 nach Dortmund ist am Dienstag eskaliert. Ein Mann gab einem anderen Reisenden eine Kopfnuss, weil er sich bedroht fühlte. Der zückte kurz darauf ein Teppichmesser.

Dortmund

, 21.07.2021, 14:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im RE1 ist es am Dienstag (20.7.) zu einer Auseinandersetzung zweier Männern gekommen, bei der es einen Kopfstoß und eine Bedrohung mit einem Teppichmesser gegeben hat. Das geht aus einer Pressemitteilung der Bundespolizei hervor.

Auf der Fahrt des RE1 von Kamen nach Dortmund solle ein 48-Jähriger einen 42-Jährigen mehrfach beleidigt haben. Anschließend sei es zu einer verbalen Auseinandersetzung der beiden Männer gekommen. Kurz bevor der Zug im Dortmunder Hauptbahnhof einfuhr, soll der 42-Jährige wild mit seinen Armen vor dem Gesicht des anderen Mannes gestikuliert haben.

Dies habe der 48-Jährige offenbar als Angriff gewertet und dem Gegenüber einen Kopfstoß auf die Nase gegeben. Anschließend habe er den Zug mit seiner Begleitung Richtung U-Bahn verlassen. Der 42-Jährige sei dem Paar jedoch gefolgt, habe den Mann festgehalten und ihn mit einem Teppichmesser bedroht.

DB Sicherheit greift ein

Mitarbeiter der DB Sicherheit haben die Männer dann voneinander getrennt. Der 42-jährige Kamener gab an, das Messer aus Angst gezückt zu haben, um sich vor weiteren Angriffen zu schützen. Bundespolizisten beschlagnahmten das Messer und brachten die Männer zur Wache – vom Rettungsdienst versorgt werden wollte der 42-Jährige nicht.

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Gegen beide sei ein Strafverfahren eingeleitet worden – danach durften sie die Wache zeitversetzt voneinander wieder verlassen.

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