5 Millionen Euro für Dortmunds Stadtteile

Mittel vom Land

Der neue Arnsberger Regierungspräsident Hans-Josef Vogel hat einen Bewilligungsbescheid über 5 Millionen Euro aus der Städtebau-Förderung jetzt zu seinem Antrittsbesuch mit ins Dortmunder Rathaus gebracht. Die Stadt hat schon Ideen, wie das Geld genutzt werden soll.

DORTMUND

, 16.10.2017 / Lesedauer: 2 min
5 Millionen Euro für Dortmunds Stadtteile

Frei und gut befahrbar: So sieht die Faßstraße außerhalb der Stoßzeiten und damit die meiste Zeit des Tages aus.

Hans-Josef Vogel, der bisherige Bürgermeister von Arnsberg, ist seit September neuer Chef der Bezirksregierung. Das frisch bewilligte Geld, das er mit nach Dortmund brachte, soll nach Westerfilde, Bodelschwingh und Hörde fließen. Der größte Teil geht mit 4,35 Millionen Euro nach Hörde.

Hier soll das Geld genutzt werden für die Umgestaltung der Faßstraße und der westlichen Hermannstraße, um die Verzahnung des Ortszentrums mit dem Phoenix-See zu verbessern. Gefördert werden außerdem das Stadtökologie-Projekt „Querbeet Sozial“, mit dem Brachflächen zu bewirtschafteten Gärten werden sollen, das schon bestehende Beratungsangebot für Hauseigentümer, der Hörder Stadtteilfonds und die Arbeit der „Hörder Stadtteilagentur“.

Westerfilde und Bodelschwingh

Weil viele Bauprojekte im Quartier auf archäologischen Verdachtsflächen liegen, sind auch Finanzmittel für archäologische Arbeiten reserviert. 680.000 Euro an Fördermitteln steht für Projekte in Westerfilde und Bodelschwingh zur Verfügung. Dazu gehören die Neugestaltung des Marktplatzes in Westerfilde und die Vernetzung der Grünbereiche zwischen den Ortsteilen etwa über neue Wegeverbindungen. Mit den Städtebau-Fördermitteln sollen eine Grundlagenplanung erarbeitet werden und erste kleinere Maßnahmen umgesetzt werden.

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