5 nach 5: Die fünf wichtigsten Nachrichten Dortmunds am Mittwoch

News-Überblick

Temposünder in Spielstraßen, ein wachsendes Dortmund und ein umgekippter Lkw auf der A2 - in unserer Rubrik „5 nach 5“ fassen wir den Nachrichtentag in Dortmund in fünf Meldungen zusammen.

Dortmund

, 17.10.2018 / Lesedauer: 3 min

Mehr als jeder zweite Autofahrer fuhr in Spielstraßen zu schnell

Falschparker und Temposünder in Spielstraßen standen im Oktober im Fokus des Ordnungsamtes - eine Reaktion auf zunehmende Beschwerden. Das Ergebnis zeigt, wie nötig die Kontrollen waren. Denn mehr als die Hälfte der kontrollierten Fahrzeuge war zu schnell. Dabei ist in verkehrsberuhigten Zonen, den sogenannten Spielstraßen, nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt.

In 25 von den 47 kontrollierten Bereichen wurden insgesamt 599 durchfahrende Fahrzeuge festgestellt, von denen 347 Fahrzeuge zu schnell unterwegs waren. Das ergibt eine Verstoßquote von 57 Prozent. Außerdem ging das Ordnungsamt gegen Falschparker in Spielstraßen vor. Dabei sprach es 147 Verwarnungen aus und ließ 39 Autos abschleppen

Lkw landet auf A2 in der Böschung - Autobahn wird am Abend teilweise gesperrt

Ein Sattelzug ist am Mittwoch auf der A2 bei Dortmund von der Fahrbahn abgekommen und in der Böschung umgekippt. Beide Insassen wurden leicht verletzt. Die Polizei sperrte kurzzeitig den rechten Fahrstreifen.

Der Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung Oberhausen zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordost und der Anschlussstelle Mengede. Der Lkw wird am Mittwochabend gegen 20 Uhr geborgen. Dafür wird erneut der rechte und auch der mittlere Fahrstreifen gesperrt.

Dortmunds Einwohnerzahl wächst stark

Ende September lebten 601.827 Menschen in Dortmund. So verzeichnete die Stadt 2017 31.213 Zuzüge – die 29.634 Fortzüge des Jahres subtrahiert, blieben 1579 Neu-Dortmunder übrig.

Die Mehrheit der Zuzügler waren 2017 Deutsche (15.598). Anders in den Vorjahren: 2016 (17.157 Ausländer/15.392 Deutsche) und 2015 (18.896/16.109) zogen mehr ausländische als deutsche Staatsangehörige zu. Laut Melderegister zogen seit 2014 jeweils mehr Deutsche aus Dortmund weg, als hinzukamen.

Prozessauftakt wegen sexueller Belästigung

Ein Mann aus der Nordstadt soll seine langjährige Partnerin nach der Trennung sexuell bedrängt und belästigt haben. Der Angeklagte lebt in der Nachbarwohnung.

Der Angeklagte behauptet, er habe bemerkt, dass der Schlüssel in der Wohnungstür seiner Ex gesteckt habe und dass er sie auf diese Nachlässigkeit aufmerksam machen wollte. Deshalb habe er im Schlafzimmer gewartet. Als er aufstand, sei ihm dann die Hose heruntergerutscht, ließ er seinen Verteidiger am Mittwoch in seinem Namen erklären.

Betteln ist in der Dortmunder Innenstadt nicht immer verboten

Neun Bettler auf dem Westenhellweg - „ist das das Stadtbild, das wir möchten?“, fragte ein Dortmunder Modehaus-Geschäftsführer. „Das Betteln ist in jeder Großstadt ein Thema. In Dortmund haben wir es im Griff“, sagte Ordnungsamts-Leiterin Beate Siekmann auf Anfrage. Nur selten würden Bettler Widerstand leisten. Die meisten seien friedlich und würden Anweisungen auch umsetzen.

Bis September 2018 sprach das Ordnungsamt 172 Platzverweise (davon 165 in der City) und 149 Bußgeldbescheide aus. Das Ordnungsamt kann nur gegen aggressives Betteln vorgehen, also beispielsweise, wenn Leute bedrängt werden. Gegen friedlich dasitzende Bettler, die mit „stillem Betteln“ ans Geld kommen wollen, gehen die Kontrolleure nicht vor. Erkenntnisse über organisiertes Betteln haben Polizei und Ordnungsamt nicht.

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