5 nach 5: Die fünf wichtigsten Nachrichten Dortmunds vom Donnerstag

News-Überblick

Der Hoeschpark der Zukunft, ein bizarrer Twitter-Streit, Kinder als „lebende Drogen-Bunker“ - in unserer Rubrik „5 nach 5“ fassen wir den Nachrichtentag in fünf Meldungen zusammen.

Dortmund

, 18.10.2018 / Lesedauer: 3 min
5 nach 5: Die fünf wichtigsten Nachrichten Dortmunds vom Donnerstag

Entlang des Loops könnte unter anderem eine Boulderwand entstehen. © Michael Nickel

So soll der Hoeschpark der Zukunft aussehen

Wird der Hoeschpark zu einem Paradies für Sportvereine? Wenn es nach der Stadt Dortmund geht, dann ja. Aus diesem Grund schrieb die Stadt Dortmund die Umgestaltung des Geländes am Borsigplatz aus. Am 20. September entschied sich eine Jury für die gemeinsame Bewerbung von Scheffler Helbich Architekten aus Dortmund und den Stadtplanern und Landschaftsarchitekten NSP Christoph Schonhoff aus Hannover.

Doch die Umsetzung ist nicht ganz ohne Kritik, denn Befürworter der Do-Bo Villa werfen den Architekten vor, die Umgestaltung auf Kosten des Kulturortes zu machen.

Polizei verzichtet auf Anzeige wegen Beleidigung gegen Twitterer „Kartoffelotto“

Ende September entbrannte zwischen der Dortmunder Polizei und Twitter-User "Kartoffelotto" ein Streit. Der BVB-Fan hatte die Beamten auf Twitter als "lachhaften Haufen" bezeichnet und daraufhin eine Vorladung bei der Dortmunder Dienststelle erhalten.

Nun ist wohl alles wieder gut. Nachdem die Dortmunder Polizei stark in die Kritik geraten war für ihre Reaktion, zogen sie Anzeige sowie Vorladung zurück.

Die Benninghofer Straße bleibt bis Ende Oktober gesperrt

Weil Westnetz an der Benninghofer Straße in Benninghofen Leerrohre für ein 110-kv-Erdkabel verlegt, ist die vielbefahrene Straße seit dem 12. Oktober gesperrt. Eine Umleitung ist zwar ausgeschildert, voll sind die Straßen aber trotzdem.

Dabei hatte Westnetz die Bauzeit extra in die Herbstferien gelegt. Gedulden müssen sich die Autofahrer noch bis zum 29. Oktober, dann sollen die Maßnahmen beendet sein.

Unterhosen-Räuber will Gaststätte ausrauben - und wird überwältigt

Ein 33-Jähriger versuchte am Mittwochabend gegen 23.55 Uhr eine Gaststätte am Brackeler Hellweg auszurauben. Maskiert war er auch: Er trug eine Unterhose auf dem Kopf. Er forderte die Herausgabe von Bargeld. Sofort stürzte sich der Wirt auf den Räuber und hielt ihn fest. Auch ein Gast griff solange ein, bis die Polizei eintraf.

Die Beamten nahmen den leichtverletzten Mann fest und brachten ihn in Polizeigewahrsam. Am Donnerstag wurde er einem Haftrichter vorgeführt.

Drogendealer sollen Kinder als "lebende Drogen-Bunker" beschäftigt haben

Am Landgericht ist am Donnerstag der Prozess gegen zwei Brüder aus der Nordstadt gestartet. Die beiden 23- und 18-Jährigen sollen Marihuana-Mengen in großen Mengen rationiert haben, um sie dann weiterzuverkaufen. Bei einem Deal im April 2018 wurden sie dann erwischt.

Besonders pikant: Die beiden Männer, die vor allem auf der Düppelstraße aktiv gewesen sein sollen, sollen zehnjährige Kinder als sogenannte "Drogen-Bunker" benutzt haben. Diese werden nämlich nicht so häufig kontrolliert. Als Gegenleistung sollen die Kinder Süßigkeiten und Zigaretten erhalten haben.

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