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5 neue Gastro-Konzepte für die City

Übersicht

In Dortmunds Gastroszene tut sich gerade einiges. Eine Eröffnung folgt auf die nächste. Wir stellen fünf neue Konzepte vor, die in die City kommen. Ein Restaurant mit besonderer Küche öffnet schon am Donnerstag. Ein Café, ein gesunder Imbiss, eine neue Spezialität und ein alter Bekannter im neuen Gewand folgen.

DORTMUND

, 20.09.2017 / Lesedauer: 4 min
5 neue Gastro-Konzepte für die City

Pflanzen hängen im Labsal auch von der Decke. Florian Kohl und Jessica Pahl eröffnen an der Rheinischen Straße 12 heute ihr erstes eigenes Restaurant. Dort servieren sie vor allem Klassiker aus der schwäbischen Küche.

1. Labsal:

Schwäbische Küche gibt es ab Donnerstag (21.9.) an der Rheinischen Straße 12, gegenüber vom U, in den ehemaligen Räumen der Medienagentur Tapir. Florian Kohl (32) und Jessica Pahl (34) tüfteln seit Monaten an ihrem ersten eigenen Restaurant. Jetzt ist endlich alles fertig.

Den Wunsch vom eigenen Lokal hatten die beiden, die nicht nur Geschäftspartner, sondern auch ein Paar sind, schon länger. Als sie beide unzufrieden mit ihrem Job waren (sie Soziologin, er Journalist) machten sie Nägel mit Köpfen und erarbeiteten das Konzept für Labsal.

Und weil Florian Kohl eigentlich aus Schwaben kommt, beide die Küche von dort heiß und innig lieben und diese hier sonst nirgendwo gefunden haben, gibt‘s nun typisch deftige Gerichte aus der süddeutschen Region: Käsespätzle, Maultaschen, Flädlesuppe, Zwiebelrostbraten. Den beiden ist allerdings wichtig, jedem Gericht eine ganz eigene Note zu geben – Maultaschen gibt’s deshalb auch mal in der vegetarischen Version. Dazu passende Weine, Bier oder Waldmeister- und Zitronengraslimo.

Die Karte ist klein, die Gerichte wechseln. Ein Mittagstisch ist geplant, nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen.

Labsal, sagt Florian Kohl, sei etwas, das einem eine Wohltat verschafft. Genau das ist das Ziel der beiden Neu-Gastronomen.

Öffnungszeiten: 11.30 bis 22 Uhr, montags Ruhetag.

www.facebook.com/LabsalDortmund

2. Agáta

Direkt nebenan, ebenfalls an der Rheinischen Straße 12, gibt es einen Nachfolger für das Bistro Kraut und Rüben, das Anfang des Jahres geschlossen hatte. Anfang Oktober eröffnet dort das Café Agáta.

Agáta gibt es schon seit einem Jahr in Mannheim. Es ist nicht nur Café, sondern auch Rösterei für Spezialitätenkaffee. In Dortmund wird nicht geröstet, aber der Agáta-Kaffee wird serviert und verkauft. Dazu gibt‘s Kuchen. Zurzeit laufen noch die Umbauarbeiten, im Oktober soll alles so weit sein, sagt Gianna Guardabasso, die Agáta mit drei weiteren gegründet hat und nun das Café in Dortmund leitet.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11 bis 17 Uhr, Samstag 10 bis 18 Uhr.

www.agata-kaffee.de

3. Avo & Cado

Im Avo & Cado am Phoenix-See sind BVB-Spieler wie Mario Götze und Roman Bürki Stammgäste. Seit einem Jahr gibt‘s das Lokal, das Salate, Paninis und Suppen anbietet.

Nun expandieren die beiden Dortmunder Adrian Kuras (32) und Fevzi Osmani (37) mit ihrem Konzept und eröffnen einen zweiten Laden in der Innenstadt: an der Brückstraße 20-26, direkt neben dem alten Karstadt-Technikhaus, das bald abgerissen wird und einem Neubau mit Studentenwohnungen weicht.

Für die beiden Betreiber ist es deshalb die optimale Lage für Avo & Cado Nummer 2. Das Konzept bleibe in der City dasselbe, sagt Adrian Kuras: Es gebe frische, gesunde Salate und Panini, die sich die Gäste selbst zusammenstellen können, und vier bis fünf Suppen. Der Laden an der Brückstraße ist mit 140 Quadratmetern allerdings doppelt so groß wie der am Rudolph-Platte-Weg am Phoenix-See.

Einen genauen Eröffnungstermin gibt es noch nicht, der Umbau läuft noch. Noch in diesem Jahr soll es aber so weit sein.

„Der Trend geht zur gesunden, nachhaltigen Lebensweise“, sagt Kuras. Genau dort setze das Konzept von Avo & Cado an. Weitere Läden in anderen Städten sind geplant.

Öffnungszeigen: Sonntag bis Donnerstag 11 bis 22 Uhr, Freitag und Samstag 11 bis 24 Uhr.

www.avoundcado.com

4. Viertelliebe

Das Esquina Central im Kreuzviertel hat, wie berichtet, mit Yves Gredecki, der auch den Alten Weinkeller führt, einen neuen Besitzer. Ab Oktober hat das Lokal an der Kreuzstraße 69 dann auch einen neuen Namen: Viertelliebe. Die große Neueröffnung ist für den 7. Oktober geplant.

Vorher wird eine Woche lang renoviert. Statt spanischer Tapas wird es dann bald bürgerliche Küche geben, kündigen die Macher auf Facebook an. Zudem soll es nicht nur kulinarische Angebote geben – unter anderem auch Frühstück und Mittagstisch –, sondern auch ein Kulturprogramm mit Musik und Kunst.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag ab 9 Uhr, Samstag und Sonntag ab 10 Uhr.

www.facebook.com/Viertelliebe

5. Mišo

Nein, japanische Suppe gebe es in ihrem Laden nicht, sagt Snezana Petrick. Obwohl man das bei dem Namen denken könnte. Mišo (ausgesprochen Mischo) das ist eine Spezialität aus Snezana Petricks Heimat, dem ehemaligen Jugoslawien. „Und die schmeckt so gut, dass ich sie mit jedem teilen möchte“, sagt sie.

An der Hohen Straße 24 eröffnet sie deshalb Anfang Oktober gemeinsam mit ihrem Mann Bernd einen Imbiss. Dort gibt es dann die Hackfleischspezialität, die in Fladenbrot und mit Soßen gereicht wird – in einer Neuinterpretation von Snezana Petrick. Alles, auch das Brot, sagt Petrick, sei selbstgemacht.

Öffnungszeigen: Montag bis Samstag 11 bis 20 Uhr

www.facebook.com/miso.dortmund

Sushi im Kreuzviertel: Neu in der Stadt ist zudem der Sushi-Lieferservice Sushi For You, ebenfalls im Kreuzviertel, an der Vinckestraße 2. Dort gibt’s verschiedene Varianten des japanischen Gerichts. 

 

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