6000 Menschen stellen sich 900 Nazis entgegen

Demo-Samstag in Dortmund

Zu einem Aufmarsch zum „Tag der deutschen Zukunft“ hatten Rechtsextremisten nach Dortmund gerufen, doch es wurde ein Tag des Protests gegen Neonazis. Rund 900 Rechten standen rund 6000 Gegendemonstranten entgegen, die für ein vielfältiges und buntes Dortmund auf die Straße gingen - leider nicht in allen Fällen friedlich.

DORTMUND

, 04.06.2016, 21:52 Uhr / Lesedauer: 3 min
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.

Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.

Die größte Demo hatte unter dem Motto "Dortmund bunt statt braun" der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus organisiert. Rund 3000 Menschen aus unterschiedlichen Gruppierungen, von Antifa über Gewerkschaften bis zu Vertretern von Kirchen und Parteien, zogen vom U-Turm über die Rheinische Straße nach Dorstfeld.

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Der Demo-Samstag: Die Nazigegner

Um elf Uhr hatten sich rund 2000 Nazigegner am U-Turm getroffen um friedlich gegen die Nazis zu demonstrieren. Von dort aus machten sie sich über die Rheinische Straße auf den Weg nach Dorstfeld.
04.06.2016
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In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Nils Foltynowicz
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
In der ganzen Stadt versammelten sich die Bürger zum größtenteils friedlichen Protest.© Foto: Stephan Schütze
Der friedliche Protest des großen Bündnisses "Bunt statt braun" gegen Neonazis in Dorstfeld: 2500 bildeten eine lokale Mehrheit gegen die 900 Nazis aus verschiedenen deutschen Städten.
Der friedliche Protest des großen Bündnisses "Bunt statt braun" gegen Neonazis in Dorstfeld: 2500 bildeten eine lokale Mehrheit gegen die 900 Nazis aus verschiedenen deutschen Städten.
Der friedliche Protest des großen Bündnisses "Bunt statt braun" gegen Neonazis in Dorstfeld: 2500 bildeten eine lokale Mehrheit gegen die 900 Nazis aus verschiedenen deutschen Städten.
Der friedliche Protest des großen Bündnisses "Bunt statt braun" gegen Neonazis in Dorstfeld: 2500 bildeten eine lokale Mehrheit gegen die 900 Nazis aus verschiedenen deutschen Städten.
Der friedliche Protest des großen Bündnisses "Bunt statt braun" gegen Neonazis in Dorstfeld: 2500 bildeten eine lokale Mehrheit gegen die 900 Nazis aus verschiedenen deutschen Städten.
Der friedliche Protest des großen Bündnisses "Bunt statt braun" gegen Neonazis in Dorstfeld: 2500 bildeten eine lokale Mehrheit gegen die 900 Nazis aus verschiedenen deutschen Städten.
Der friedliche Protest des großen Bündnisses "Bunt statt braun" gegen Neonazis in Dorstfeld: 2500 bildeten eine lokale Mehrheit gegen die 900 Nazis aus verschiedenen deutschen Städten.
Der friedliche Protest des großen Bündnisses "Bunt statt braun" gegen Neonazis in Dorstfeld: 2500 bildeten eine lokale Mehrheit gegen die 900 Nazis aus verschiedenen deutschen Städten.
Der friedliche Protest des großen Bündnisses "Bunt statt braun" gegen Neonazis in Dorstfeld: 2500 bildeten eine lokale Mehrheit gegen die 900 Nazis aus verschiedenen deutschen Städten.
Der friedliche Protest des großen Bündnisses "Bunt statt braun" gegen Neonazis in Dorstfeld: 2500 bildeten eine lokale Mehrheit gegen die 900 Nazis aus verschiedenen deutschen Städten.
Der friedliche Protest des großen Bündnisses "Bunt statt braun" gegen Neonazis in Dorstfeld: 2500 bildeten eine lokale Mehrheit gegen die 900 Nazis aus verschiedenen deutschen Städten.
Der friedliche Protest des großen Bündnisses "Bunt statt braun" gegen Neonazis in Dorstfeld: 2500 bildeten eine lokale Mehrheit gegen die 900 Nazis aus verschiedenen deutschen Städten.
Der friedliche Protest des großen Bündnisses "Bunt statt braun" gegen Neonazis in Dorstfeld: 2500 bildeten eine lokale Mehrheit gegen die 900 Nazis aus verschiedenen deutschen Städten.
Der friedliche Protest des großen Bündnisses "Bunt statt braun" gegen Neonazis in Dorstfeld: 2500 bildeten eine lokale Mehrheit gegen die 900 Nazis aus verschiedenen deutschen Städten.
2500 Gegendemonstranten stellen sich in Dorstfeld den 900 Nazis entgegen.© Foto: Peter Bandermann
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Am U-Turm gab es Kundgebungen, dann zogen die Nazigegner friedlich demonstrierend Richtung Dorstfeld.© Foto: Oliver Schaper
Vom U-Turm aus machten sich die Demonstranten nach Dorstfeld auf. Auf dem Weg stießen immer mehr Leute zu den anfänglich rund 2000 Nazigegnern.© Foto: Stephan Schütze
Vom U-Turm aus machten sich die Demonstranten nach Dorstfeld auf. Auf dem Weg stießen immer mehr Leute zu den anfänglich rund 2000 Nazigegnern.© Foto: Stephan Schütze
Vom U-Turm aus machten sich die Demonstranten nach Dorstfeld auf. Auf dem Weg stießen immer mehr Leute zu den anfänglich rund 2000 Nazigegnern.© Foto: Stephan Schütze
Vom U-Turm aus machten sich die Demonstranten nach Dorstfeld auf. Auf dem Weg stießen immer mehr Leute zu den anfänglich rund 2000 Nazigegnern.© Foto: Stephan Schütze
Vom U-Turm aus machten sich die Demonstranten nach Dorstfeld auf. Auf dem Weg stießen immer mehr Leute zu den anfänglich rund 2000 Nazigegnern.© Foto: Stephan Schütze
Vom U-Turm aus machten sich die Demonstranten nach Dorstfeld auf. Auf dem Weg stießen immer mehr Leute zu den anfänglich rund 2000 Nazigegnern.© Foto: Stephan Schütze
Vom U-Turm aus machten sich die Demonstranten nach Dorstfeld auf. Auf dem Weg stießen immer mehr Leute zu den anfänglich rund 2000 Nazigegnern.© Foto: Stephan Schütze
Vom U-Turm aus machten sich die Demonstranten nach Dorstfeld auf. Auf dem Weg stießen immer mehr Leute zu den anfänglich rund 2000 Nazigegnern.© Foto: Stephan Schütze
Vom U-Turm aus machten sich die Demonstranten nach Dorstfeld auf. Auf dem Weg stießen immer mehr Leute zu den anfänglich rund 2000 Nazigegnern.© Foto: Stephan Schütze
Vom U-Turm aus machten sich die Demonstranten nach Dorstfeld auf. Auf dem Weg stießen immer mehr Leute zu den anfänglich rund 2000 Nazigegnern.© Foto: Stephan Schütze
Vom U-Turm aus machten sich die Demonstranten nach Dorstfeld auf. Auf dem Weg stießen immer mehr Leute zu den anfänglich rund 2000 Nazigegnern.© Foto: Oliver Schaper
Vom U-Turm aus machten sich die Demonstranten nach Dorstfeld auf. Auf dem Weg stießen immer mehr Leute zu den anfänglich rund 2000 Nazigegnern.© Foto: Oliver Schaper
Vom U-Turm aus machten sich die Demonstranten nach Dorstfeld auf. Auf dem Weg stießen immer mehr Leute zu den anfänglich rund 2000 Nazigegnern.© Foto: Oliver Schaper
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Trillerpfeifen und "Nazis raus"-Sprechchöre

Dort mussten sie bei hohen Temperaturen ausharren, bis es zur erhofften Begegnung mit den Neonazis kam, die mit einiger Verspätung am S-Bahnhof Dorstfeld loszogen. Sie wurden mit Trillerpfeifen und "Nazis raus"-Sprechchören empfangen. "Ich bin sicher, dass sie gehört haben, dass sie in unserer Stadt unerwünscht sind", stellte Friedrich Stiller vom Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus zufrieden fest.

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Ähnlich sah es Oberbürgermeister Ullrich Sierau: "Wir haben heute in besonderer Weise gezeigt, dass wir eine Stadt der Vielfalt sind", erklärte er bei einem Fest auf dem Wilhelmplatz in Dorstfeld. Dort kam es auch zum symbolischen Einsatz der Spiegelwürfel, die das Dortmunder Schauspiel gemeinsam mit der Künstlergruppe "Tools for Action" als Blockaden gegen Rechts mitgebracht hatten.

Spiegelwürfel werden Wurfgeschosse

An anderer Stelle sorgten die Spiegelwürfel allerdings für Konflikte mit der Polizei: Schon am Vormittag waren nach Polizeiangaben einzelne Würfel als Wurfgeschosse gegen eine Polizeisperre am Sunderweg eingesetzt worden. Mehrfach kam es zu Auseinandersetzungen vor allem mit Antifa-Aktivisten, deren Zahl die Polizei mit rund 3000 bezifferte. Ihre Versuche, zur Nazi-Demo durchzudringen, wurden von einem massiven Polizeiaufgebot mit tausenden Einsatzkräften unterbunden.

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Der Demo-Samstag: Blockado-Versammlung am Hafen

Bei der Blockado-Versammlung am Samstagmorgen am Hafen waren die Spiegelwürfel im Einsatz - allerdings benutzten die Demonstranten sie gegen die Polizei. Daraufhin setzten die Polizisten Pfefferspray ein.
04.06.2016
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Die Blockado-Versammlung setzte sich mit den großen Spiegelwürfeln vom Hafen in Richtung Rheinische Straße in Bewegung - wurde aber von der Polizei nicht durchgelassen.© Foto: Tobias Großekämper
Die Blockado-Versammlung setzte sich mit den großen Spiegelwürfeln vom Hafen in Richtung Rheinische Straße in Bewegung - wurde aber von der Polizei nicht durchgelassen.© Foto: Tobias Großekämper
Die Blockado-Versammlung setzte sich mit den großen Spiegelwürfeln vom Hafen in Richtung Rheinische Straße in Bewegung - wurde aber von der Polizei nicht durchgelassen.© Foto: Tobias Großekämper
Die Blockado-Versammlung setzte sich mit den großen Spiegelwürfeln vom Hafen in Richtung Rheinische Straße in Bewegung - wurde aber von der Polizei nicht durchgelassen.© Foto: Tobias Großekämper
Die Blockado-Versammlung setzte sich mit den großen Spiegelwürfeln vom Hafen in Richtung Rheinische Straße in Bewegung - wurde aber von der Polizei nicht durchgelassen.© Foto: Tobias Großekämper
Die Blockado-Versammlung setzte sich mit den großen Spiegelwürfeln vom Hafen in Richtung Rheinische Straße in Bewegung - wurde aber von der Polizei nicht durchgelassen.© Foto: Tobias Großekämper
Die Blockado-Versammlung setzte sich mit den großen Spiegelwürfeln vom Hafen in Richtung Rheinische Straße in Bewegung - wurde aber von der Polizei nicht durchgelassen.© Foto: Tobias Großekämper
Die Blockado-Versammlung setzte sich mit den großen Spiegelwürfeln vom Hafen in Richtung Rheinische Straße in Bewegung - wurde aber von der Polizei nicht durchgelassen.© Foto: Tobias Großekämper
Die Blockado-Versammlung setzte sich mit den großen Spiegelwürfeln vom Hafen in Richtung Rheinische Straße in Bewegung - wurde aber von der Polizei nicht durchgelassen.© Foto: Tobias Großekämper
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Die Nazis selbst zogen - bis auf die kurze Begegnung mit der "Bunt statt braun"-Demo - weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit von Dorstfeld nach Huckarde. Sie wurden quasi hermetisch abgeriegelt von einem dichten Spalier an Einsatzhunderthaften der Polizei. Davor waren Polizeipferde und Wasserwerfer unterwegs.

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Der Demo-Samstag: Die Polizei in Dorstfeld

So viel Polizei war noch nie in Dorstfeld: Wasserwerfer, Räumpanzer und Bereitschaftspolizisten stehen seit den frühen Morgenstunden in den Wohnsiedlungen und auf den Haupt- und Seitenstraßen, weil am Nachmittag Neonazis zwischen Dorstfeld und Huckarde marschieren werden..
04.06.2016
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Polizei auf der Wittener Straße in Unterdorstfeld.© Foto: Peter Bandermann
Polizei mit Wasserwerfern vor der S-Bahn-Station in Unterdorstfeld. Hier kommen die Rechtsextremisten an.© Foto: Peter Bandermann
Gut beschützt ist dieser Kiosk an der Arminiusstraße. Die Polizei hat ein massives Großaufgebot in Unterdorstfeld und Huckarde aufgefahren.© Foto: Peter Bandermann
Wasserwerfer an der Arminiusstraße.© Foto: Peter Bandermann
Ein Fahrzeug der Bundespolizei auf der Marschroute der Rechtsextremisten.© Foto: Peter Bandermann
Räumfahrzeug auf der Arminiusstraße in Unterdorstfeld.© Foto: Peter Bandermann
Polizei auf der Wittener Straße in Unterdorstfeld.© Foto: Peter Bandermann
Schutzausrüstung der Polizei lehnt an einem Stromverteiler.© Foto: Peter Bandermann
Bereitschaftspolizei steht im Schulte-Witten-Park in Unterdorstfeld bereit - über die Rheinische Straße führt ein Nazi-Aufmarsch.© Foto: Peter Bandermann
Polizei auf der Wittener Straße in Unterdorstfeld.© Foto: Peter Bandermann
Polizei auf der Wittener Straße in Unterdorstfeld.© Foto: Peter Bandermann
Absperrgitter stehen in Dorstfeld für den Einsatz bereit.© Foto: Peter Bandermann
Dorstfeld: Sperrgitter und Wasserwerfer stehen für den Einsatz bereit.© Foto: Peter Bandermann
Polizei auf der Wittener Straße in Unterdorstfeld.© Foto: Peter Bandermann
Polizei auf der Wittener Straße in Unterdorstfeld.© Foto: Peter Bandermann
Es wird eng in Dorstfeld: Am Morgen richtete die Polizei auf der Wittener Straße / Ecke Rheinische Straße eine Durchlassstelle ein.© Foto: Peter Bandermann
Auf dem Weg zur S-Bahn-Station in Unterdorstfeld: Wer durch will, wie hier ein Passant auf der Rheinischen Straße, muss sich kontrollieren lassen.© Foto: Peter Bandermann
Sie bestimmen das Bild: Polizisten auf der Wittener Straße in Dorstfeld.© Foto: Peter Bandermann
Schweres Gerät: Räumpanzer in Dorstfeld.© Foto: Peter Bandermann
Polizei auf der Wittener Straße in Dorstfeld.© Foto: Peter Bandermann
Ein Wasserwerfer und ein Räumpanzer an der Wittener Straße vor der S-Bahn-Station in Dorstfeld.© Foto: Peter Bandermann
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Die Nazi-Demo verlief ohne größere Vorkommnisse - abgesehen von den deutschtümelnden und rassistischen Reden und Sprechchören, die bei den Kundgebungen und während des Marsches aus den Reihen der rund 900 Nazis zu hören waren.

Auch Zusammenstöße mit Gegendemonstranten blieben weitestgehend aus. Lediglich als die Nazis in Huckarde eine Zwischenkundgebung abhielten, kam es in der Nähe am Huckarder Marktplatz zu größeren Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Nazigegnern. Es gab Verletzte auf beiden Seiten und mehrere Festnahmen.

Ein Video von den Auseinandersetzungen am Marktplatz:

 

Posse um die Abreise der Nazis

Die Nazidemo endete schließlich gegen 18.30 Uhr am Huckarder S-Bahnhof. Von dort fuhren die Faschisten mit dem Zug ab. Zuvor war es aber zu einer kleinen Posse gekommen: Zuerst zogen die Nazis zur Stadtbahn-Haltestelle "Bushof Huckarde" - dem geplanten Endpunkt des Aufmarschs.

Doch dann stellte sich heraus, dass die U47 aufgrund der Nazi-Demo nicht fuhr. Außerdem bemängelten die Nazis, der Bahnhof sei zu klein. "Aus Sicherheitsgründen", wie die Polizei schrieb, wurde schließlich angeordnet, dass die Nazis noch einmal quer durch das nördliche Huckarde zum größeren S-Bahnhof Huckarde gehen mussten. Die Abreise lief danach ohne größere Vorkommnisse ab.

Fast 1000 Nazigegner ziehen aus der Nordstadt zum Hauptbahnhof

Danach verlagerte sich das Geschehen in die Nordstadt. Knapp 1000 Nazigegner formierten sich gegen 18 Uhr erneut zu einer Gegendemo und zogen vom Nordmarkt aus in Richtung Hauptbahnhof.

Doch da die Demo zwischendurch eine gute Stunde an der Kreuzung Uhlandstraße / Mallinckrodtstraße stand - die Polizei sprach von einer angemeldeten Zwischenkundgebung, viele Demo-Teilnehmer von einer Einkesselung -, kamen sie erst am Hauptbahnhof an, als die meisten Nazis diesen schon wieder verlassen hatten. Zu größeren Zusammenstößen kam es nicht mehr, die Antifaschisten demonstrierten friedlich.

Verletzte bei Polizei und Nazigegnern

Auch wenn der Demo-Tag weitgehend friedlich blieb, gab es sowohl bei der Polizei als auch bei den Gegendemonstranten Verletzte. Die Polizei spricht in einer ersten Bilanz von mehreren verletzten Beamten, außerdem wurden drei Einsatzfahrzeuge vor der Polizeiwache in der Nordstadt durch Steine und Brandsätze beschädigt. Die Polizei nahm 22 Menschen fest.

Nach Angaben der Antifaschistischen Union zählten die Sanitäter der Gegendemonstranten auf Seiten der Nazigegner 150 Augenspülungen nach Pfeffersprayeinsatz, zehn Prellungen durch Schläge und einen Verdacht auf einen Armbruch. Das sei aber nur eine unvollständige Sammlung.

 

In eigener Sache: Ursprünglich wurde die Zahl der Nazigegner in diesem Artikel mit über 5000 angegeben. Inzwischen hat die Polizei die Angaben nach oben auf insgesamt 6000 Gegendemonstranten korrigiert.

 

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