68-Jähriger bleibt kopfüber in Schacht stecken

Kleingarten-Unglück

BODELSCHWINGH Beim Versuch, die Wasseruhr in seinem Kleingarten abzulesen, ist ein 68-jähriger Mann am Samstag drei Stunden lang kopfüber in einem Schacht stecken geblieben. Der Mann musste nach seiner Befreiung stationär ins Krankenhaus.

14.11.2009, 19:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
In diesem Schacht blieb der Mann mit dem Kopf voran stecken.

In diesem Schacht blieb der Mann mit dem Kopf voran stecken.

Um die Wasseruhr abzulesen, musste sich der Mann in einen etwa ein Meter tiefen Schacht hinabbeugen. Dabei verlor er das Gleichgewicht und stürzte mit dem Oberkörper hinein, sodass nur noch seine Gummistiefel hervorschauten. Aufgrund der geringen Abmessungen des Schachtes konnte sich der Mann nicht selbst aus seiner Lage befreien. Ehefrau alarmierte Wehr

Weil die Ehefrau seit mehr als vier Stunden auf die Rückkehr ihres Mannes wartete, machte sie sich schließlich auf die Suche und fand den Rentner in dem Kleingarten an der Richterstraße, um Hilfe rufend, in der mißlichen Situation vor. Weil auch ihr die Befreiung nicht gelang, verständigte sie um 14.45 Uhr die Feuerwehr. Den Feuerwehrleuten der Mengeder Wache gelang es, den Kleingärtner nun mit vereinten Kräften aus dem Schacht zu befreien. Nachdem der 68-Jährige drei Stunden in der unglücklichen Lage verweilen musste, wurde er mit starker Unterkühlung und leichteren Blessuren unter Notarztbegleitung in ein Krankenhaus gebracht.

  • Der Mann wurde aufgrund der sehr niedrigen Körpertemperatur stationär aufgenommen.

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